Sonst noch

Allegria im Bade

10. Februar 2015

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An einem Tag an dem man sich fühlt wie von der Dampfwalze überrollt, tut es gut, sich abends ein Wannenbad zu gönnen. So man denn eine solche hat, vielerorts hatte nur eine Dusche Platz. Man kann aber auch (dafür umso häufiger) Fussbäder mit Basensalz durchführen.

Ich habe mir eben ein Basenbad gegönnt. Die Haut ist das größte Ausscheidungsorgan, tun wir ihr doch mal was Gutes, was auch für uns gut ist.

Das Wasser darf nicht zu heiß sein, knapp 38 Grad, mehr nicht. Während das Wasser einläuft, gibt man  ca. 4 EL basisches Badesalz hinzu und damit die Wirkung noch besser ist, nehme ich noch eine halbe Portionstüte Natron dazu. Gut umrühren, fertig 😉

Eines braucht Ihr außer der Wanne noch: Zeit, viel Zeit. Unter 30 Minuten geht da gar nichts los mit Ausscheidung der Säuren über die Haut. Besser ist eine Stunde, ideal sind 2 Stunden.

Also ein dickes Buch mitnehmen, damit es nicht langweilig wird.

Friert man nicht wenn das Wasser abkühlt?
Nein, man friert erstaunlicherweise nicht im Basenbad.

Wird die Haut nicht schrumpelig bei so langer Wässerung?
Nein auch das nicht, im Gegenteil, alles fühlt sich hinterher wunderbar geschmeidig und offenporig an. Wie neugeboren 🙂

Alle 15 Minuten mit einem Waschhandschuh, Bürste oder einem Stück Luffa die Haut abreiben, das macht den Weg frei für Schlackenachschub von innen.

Wenn Ihr übersäuert seid (wie die meisten Menschen unserer Wohlstandgesellschaft) und solche Prozedur das Erste mal macht, achtet mal auf die Farbe des Badewassers. Anfangs weißlich, je länger das saure Stück Mensch darin liegt, desto grauer wird die Soße! Meines verändert sich inzwischen nur noch marginal.

Ich hab es heute 70 Minuten ausgehalten. Danach nur abtrocknen. Bloss nichts drauf schmieren! Und bitte nicht die Haare mit dem Badewasser waschen, das macht ganz prima Strohhaare!

 

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4 Kommentare

  • Antworten white and vintage 11. Januar 2016 at 19:04

    Liebe Karen,
    ich war gerade auf Isabells Blog und habe dadurch zu dir gefunden. Sehr interessant dieses Basenbad. Werde mich nun gleich bei dir eintragen, damit ich nichts mehr verpasse.
    Ganz liebe Grüße aus Österreich,
    Christine

    • Antworten Karen Heyer 12. Januar 2016 at 14:06

      Liebe Christine,
      da gehe ich Dich doch gleich auch mal besuchen. Basenbad ist eine echt prima Wohltat. Was ich aber nicht verschweigen will, ist der Rand, den Du hinterher an der Badewanne hast. Darin enthalten ist dann der ganze Schmodder, den die Haut so abgegeben hat. Etwas Essigwasser vertreibt den Spuk.
      Liebe Grüße
      Karen

  • Antworten Rostrose 16. Januar 2016 at 14:18

    Liebe Karen, hier bin ich jetzt nochmal – dieser Badevorschlag gefällt mir auch sehr gut, ich glaube, wir haben solch ein basisches Badesalz – und Natron sowieso. Muss ich also bei Gelegenheit ausprobieren.
    Ich schreibe dir jetzt aber noch wegen einer anderen Sache – du meinstest ja in deinem Kommentar: "Wenn ich doch Dein Kombinationstalent hätte! Wenn bei mir ein Stück ungenützt/ungeliebt herumliegt, dann bleibt das bis zu seinem Entschwinden meistens so." Wenn du magst, dann versorge ich dich gerne mit Kombitipps – sprich du kannst ja mal ungeliebte Stücke aus deinem Kleiderschrank zeigen und sowohl ich als auch deine anderen Leser verraten dir dann, was ihrer Meinung nach dazu passen würde … Was hältst du davon?
    ALles LIebe nochmal, Traude

    • Antworten Karen Heyer 16. Januar 2016 at 18:02

      Oh ja, das machen wir bei Gelegenheit mal! Ich steh mir da echt im Weg…
      Alles Liebe, Karen
      PS: habe noch einen frischen Post zu ANL auf Lager, aber der muss noch aus den Fingern wachsen 😉

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