Sonst noch

Ich bin so satt – ich mag kein Blatt ;-)

21. Januar 2017
Irgendwie habe ich das gestern am Bananentag wohl übertrieben. 7 Bananen von immerhin 8 Erlaubten und den ganzen Liter Mandeldrink weggeschlürft. Als Strafe dann etwas unruhig geschlafen und morgens 100 Gramm mehr auf der Waage als am Tag zuvor. Was wissen wir alle? Richtig, wenn der Hunger weg ist, aufhören mit dem Essen. Das gilt auch für mich, das war nur so schmackofatzig gestern.

 

Heute schreiben wir schon Tag 5 der Entgiftungswoche, die unseren Stoffwechsel so richtig in Gang bringen soll. Auf dem Speiseplan stehen 2 mal max. 280 Gramm tierische Proteine, bei mir in Form von Fisch, jeweils begleitet von möglichst roh verzehrten Tomaten, maximal 12 an der Zahl. Wem das nicht reicht, der darf sich an der Gemüsesuppe von gestern auch heute weiter satt essen.
Morgens kurz nach 7 Uhr habe ich in der Küche gestanden und den Thunfisch gebraten, der mir zum Frühstück und Mittagessen neben den Tomaten, die ich am Vorabend als Salat zubereitet habe, dienen soll. Nie im Leben habe ich frühmorgens Fisch gebraten, eine echte Premiere. Wie so vieles in dieser aufregenden, besonderen und lustigen Woche, die unheimlich viel Gesprächsstoff in sich birgt. Das roch so lecker, das ich am Liebsten gleich aus der Pfanne genascht hätte. Ich habe mich beherrscht und Tomatensalat, Thunfisch und eine Portion Notsuppe in einer großen Tasche zur Firma gebuckelt.
Hier mein Frühstück mit Begleitlektüre:

Sorry für den schlichten Teller, im Büro gab es keinen Hübscheren. Wir sind schon froh, dort eine Küchenzeile zu haben, wenn man uns aus Sicherheitsgründen auch Herd und Backofen deaktiviert hat :-(Was dort auf dem Teller zu sehen ist, sind knappe 130 Gramm Thunfisch plus Tomatensalat. Ich war rechtschaffen satt. Mittags habe ich mir, weil mir der Sinn noch nicht wieder nach dieser Kombi stand, meine Wundersuppe heiß gemacht (Mikrowelle, was will man machen). Beim Verzehr nett mit meiner Kollegin geplaudert über gesunde kaltgepresste Öle, sie achtet ebenfalls sehr auf gesunde Ernährung und aß gerade eine verführerische Zwiebeltarte, die man sicher auch SOS-konform erzeugen kann.

 Gleich starte ich das Abendessen mit dem zweiten Teil der Thunfisch-Tomatenportion. Die andere Hälfte in Form von gebratenen Garnelen plus Tomaten schaffe ich heute definitiv NICHT, die gibt es dann morgen. Ich bin so satt – ich mag kein Blatt. Wie die Ziege einst beim Tischlein deck Dich.
Hier geht es zu
Und auch dieser Beitrag erscheint erst morgen in der Früh, während ich, Wochenende sei dank, noch im Bett frühstücke. Mein Mann mit Frischkornmüsli und Ei, ich mit…??? muss ich mir noch überlegen. Wahrscheinlich nur schwarzer Kaffee und nach dem Aufstehen dann gebratene Garnelen, yummi!

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6 Kommentare

  • Antworten Tanja Living 21. Januar 2017 at 07:17

    Guten Morgen, das habe ich ja noch gar nicht mitbekommen, dass du eine Ernährungsumstellung machst.
    Da muss ich doch mal Tag 1-4 lesen.
    Liebe Grüße
    Tanja

  • Antworten beate grigutsch 21. Januar 2017 at 09:15

    wo bekommst du reife tomaten her? gestern im markt gabs nur blass-orangene…..
    das essen mit zur arbeit zu nehmen finde ich sehr vernünftig – auch ausserhalb von "spezial-aktionen". sonst knallt man sich doch wieder junkfood oder süsses rein. war jedenfalls bei mir immer so. obwohl die "kollegen" oft sehr komisch geguckt haben wenn ich mir die reste vom abendbrot warmgemacht hab statt currywurst&pommes/pizza/fertigen salat(den finde ich äusserst unappetitlich) zu essen – so nach dem motto: "iihh – die is zu arm um sich essen vom imbiss zu kaufen…"
    naja – "modebranche" ;-P
    hast du schon die kleidergrösse gewechselt?
    🙂
    xxxxx

    • Antworten Karen Heyer 23. Januar 2017 at 09:05

      Bei den Tomaten habe ich Strauchtomaten erwischt, die tatsächlich annähernd reif waren. Gemüseabteilung bei Karstadt, da kam auch der Fisch her 🙂

    • Antworten beate grigutsch 24. Januar 2017 at 06:39

      das nächste karstadt ist 50km entfernt……xx

  • Antworten Suffershill House 21. Januar 2017 at 16:46

    Super, Karen! Bin mal gespannt, wie weit du kommst. Interessant hört sich das auf jeden Fall an. Jedes Mal, wenn ich mir ein "weniger Essen" verordnet hatte, kam ein derartiger Heißhunger, dass es schlimmer war als vorher (also weniger ist bei mir leider nicht mehr). Habe mir statt dessen ein "mehr Trinken" verordnet. Vor allem: ein Glas Wasser vor der Mahlzeit. Habe damit (gut, ich habe auch die Naschmahlzeit am Nachmittag weggelassen) innerhalb der letzten Woche wieder eine Hose-leicht-zubekomm-Figur zurückerhalten. Freu! Garnelen gibt´s bei uns heute Abend auch. Da steh ich ja total drauf (unter anderem…).
    Liebe Grüße und ein genussreiches und appetitliches Wochenende mit Schlankfunktion!
    Solveig

    • Antworten Karen Heyer 23. Januar 2017 at 09:08

      Liebe Solveig,
      mehr Trinken (mindestens 2 Liter Wasser täglich) ist eine der Grundlagen. Und die Devise heisst nicht weniger essen, sondern anders. Ich war die ganze Woche richtig satt. Ha ha, nun habe ich auch wieder die Hose-Leicht-Zubekomm-Figur 🙂

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