Beete Im Garten

Beetflucht im Sonnenbeet

10. Juli 2017

Ja, ich meine wirklich Beetflucht, nicht Bettflucht. Beetflucht habe ich eben erfunden, weil es die Sache am Besten trifft. Aber beginnen wir am Anfang.

Im September 2014 habe ich ein Beet an sonniger Stelle neu angelegt. Vorher war dort Grünfläche. Ich hatte Aushub vom Teichbau übrig, der irgendwo untergebracht werden musste. Weil meine Beete in der Bestandsliste einen eindeutigen Namen bekommen, hieß es fortan das Sonnenbeet. Es liegt von mittags bis spätabends in der Sonne.

September 2014:

Gesetzt habe ich in 2014:  Echinops ritro, Eryngium yuccifolium,  Euphorbia seguieriana ssp.niciciana, Verbascum Olympicum, Calamintha nepeta, Verbena bonariensis, Iris barbata Blue  Sapphire, Iris barbata Harbor Blue, Salvia verticillata Purple rain, Perovskia abratonides Blue Spire, Scutellaria incana, Gaura lindheimerii Snowdrop, Savia nemerosa Caradona, Wollziest und Santolina. Später kam noch Currykraut hinzu. Jedes Jahr werden Zwiebelpflanzen gesetzt, damit es bereits im Frühjahr was zu gucken gibt. Am hinteren Ende beim Pavillon habe ich ein gestreiftes Miscanthus gesetzt, das ich an anderer Stelle aus Teilung gewonnen habe. Gehölze sind bewusst nicht gesetzt worden.

Dann kam der erste Winter und ich war gespannt, was sich in 2015 so tut im Sonnenbeet. Im Herbst hatte ich noch reichlich Blumenzwiebeln versenkt.

April 2015

Mai 2015

Juli 2015

Oktober 2015

Von den Königskerzen, die wirklich mächtig werden, hatte ich 3 Stück einzeln mittig platziert, es sollten die mächtigen Ausrufezeichen des Beetes werden. Dabei hatte ich nicht bedacht, das sie zwei- bis dreijährig sind. Im ersten Jahr nach der Pflanzung schieben sie nur die Blattrosette, im Jahr darauf wird diese immer mächtiger und schiebt dann die Blüte wie ein Fackelträger in die Höhe. Es sieht gigantisch schön aus! Und dann sterben sie i.d.R. ab, samen sich bestenfalls aus. Willst Du  jedes Jahr ein Ausrufezeichen haben, sorge beizeiten für Nachschub. Habe ich versäumt! Gehe ich jetzt zum Staudengärtner, bekomme ich ein Exemplar, das erst 2019 blühen wird. Diesen Winter wurde mir meine diesbezügliche Fehlplanung bewusst. Ich habe die alten Blütenstände genommen und kräftig Samenfee gespielt. Leider ist von Sämlingen bisher nichts zu sehen. Halt Stop, ich habe Winzlinge entdeckt, die noch mal Königskerzen werden wollen. Bis die blühen,  haben wir 2020.

Im Juni 2016 erfreuten uns diese Prachtexemplare:

Überhaupt habe ich mich mit dem Beet verschätzt. Weil es so sonnig liegt, ging ich davon aus, das es sehr trocken sein würde. Durch den aufgefüllten Boden ist es aber nicht so trocken wie erwartet, der Wollziest hatte sich schon im ersten Winter verabschiedet. Durch unseren Sandboden ist es eigentlich durchlässig. Euphorbia und Perovskia mäkelten rum und verschwanden dann ganz. Das ist ungefähr mein 4. Versuch mit Perovskia an verschiedenen Stellen, ich geb’s auf. Abgesehen von einigen Pflanzen, die gar nicht erst was geworden sind, war ich in 2016 sehr zufrieden mit dem Gesamtbild des Beetes.

Santolina hat den letzten Winter nicht überstanden (während an anderer Stelle schon mehrere Jahre welche durchhalten) und wurde durch Currykraut ersetzt. Auch davon habe ich dieses Jahr 2 nachkaufen müssen. Spätfrostschäden. Da Gaura nicht langlebig sind, habe ich davon im letzten Herbst nachgesetzt. Im Frühjahr 2017 ging ich mit dem Senkgartenbau in die Vollen und habe versäumt, von anderen Gartenbereichen Fotos zu machen. Aber die Camassia, die liebe ich sehr im Sonnenbeet und die kommen auch zuverlässig wieder. Trotzdem setze ich nach, denn davon kann man nicht genug haben!

Mai 2017

Nach der Erkenntnis, das die Königskerzen dieses Jahr fehlen werden, war mir klar, das es leer wird im Sonnenbeet. Das weitere Pflanzen quasi Beetflucht begangen hatten, das nehme ich ihnen echt übel. Vom Unkraut einmal abgesehen, wie sieht das denn bitte aus hier? Aktuelle Fotos vom Wochenende, relative Leere 🙁

Juli 2017

Das wollte ich so nicht akzeptieren und habe am Samstag unseren örtlichen Staudenhändler Pöppel-Stauden aufgesucht. Dort wird noch selber Staudenzucht betrieben, nicht nur Verkauf. Den Rest des Samstags und am Sonntag war ich mit Entkrautung der angedachten Pflanzflächen und dem Setzen der standortgeeigneten Neuankömmlinge beschäftigt. So sieht es nun aus. Ach ja, Königskerzen gab’s leider nicht mehr 🙁

 

Inzwischen habe ich akzeptiert, das auch bei bester Auswahl zum Standort die Natur nicht macht, was man geplant hat. Irgendwie schön oder?

Habt Ihr auch Beetflucht in Eurem Garten beobachten können? Was tut Ihr dagegen oder arrangiert Ihr Euch damit?

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19 Kommentare

  • Antworten Achim 10. Juli 2017 at 23:33

    na du bist gut…. ich nennen meinen Garten den Beetfluchtgarten…… Aber mal ehrlich, mir verschwindet immer mehr, als ich reinstecke und daher muß ich sogar so viel Wert auf all das selbst aussähende Zeugs legen. Diesen Winter sind im Staudenbeet der Eukalyptus der da seit Jahren steht erfrohren, ebenso der Hibiskus, eine Staude einer Facebookbekannten, die so gut gepasst hätte kam nicht und 2 Stauden, die ich gepflanzt hatte und die im Herbst noch ein letzte Blüte bekamen sind verschwunden. Die Stockrosen allesamt ein Schatten ihrer Selbst. Der Sommerflieder kommt jetzt langsam von unten wieder (einer der andere steht besser da). Lupinen die ich vor kurzem setzte, alles einfach kaputt, tot, dahin. Hätte ich keine Selbstaussäher, hätte ich keine Blumen, so einfach ist das bei mir . Was gäbe ich auch ne STaudengärtnerei in der Nachbarschaft zu haben. Ich muß immer bestellen, dann kommt es, wenn ich keine Zeit habe das Paket anzunehmen, das bei 35 Grad oder es kommt, wenn grad noch mehr als 35 Grad sind und der Boden steinhart vertrocknet. Immer ist was und ich muß sie noch ewig in Töpfen halte und dann auspflanzen und dann gehen sie kaputt. Ich werde im nächsten Blogbeitrag auch kurz auf mein nun leeres Staudenbeet eingehen. ist halt diesjahr ein blumenloser Sommer. Schade oder? Man freut sich auf Sommer und dann ist das alles nichts…. Königskerzen wollte ich auch mal probieren, rote und weiße da gibt es so schöne hab ich gelesen und sie mögen heiß und trocken. Eine wilde steht jetzt am Zaun und blüht bald auf. hoffentlich samt sie sich selbst aus….

    Liebe Grüße dann erstmal, ich denk an dien leeres Beet, wenn ich meines ansehe 😉 der Achim

    • Antworten Karen 12. Juli 2017 at 10:35

      Lieber Achim,
      an vielen Stellen retten mir die Selbstaussäher das Erscheinungsbild. Ohne die würde alles ganz schön leer aussehen. Darum freue ich mich jedes Jahr über diese meine Vagabunden. Hier ist dieses Jahr durch die Spätfröste vieles erfroren, was bis dahin gut aussah. Kannst nichts machen. Der Staudengärtner vor Ort ist Gold wert, vor allem, weil die ein wirklich gutes Sortiment haben. Ich lasse mir aber auch was schicken (was ich nämlich vor Ort nicht bekomme). Da erteile ich dann Abstellgenehmigung vorm Haus, damit das Paket bloß nicht irgendwo herumdümpelt. Nächstes Jahr schmeiße ich Unmengen Saatgut in die Lücken, da muss doch was zu machen sein 😉
      Liebe Grüße
      Karen

  • Antworten Loretta Nießen 11. Juli 2017 at 09:08

    Liebe Karen,
    das Beet, was Du zeigst ist sehr lang. Es ist nicht einfach, so eine Fläche mit Pflanzen zu gestalten. Erstmal soll man herausfinden, welche Stauden die Stelle mögen. Von der Erfahrung weiß ich, wie schwer so was ist. In unserem Garten stehen viele Bäume, deshalb ist es schwer vorher einzuschätzen, ob neu gepflanzte Stauden mit Feuchtigkeit klar kommen werden. Ich merke, dass es jedes Jahr immer trockener wird. Wir müssen immer öfter gießen. Manche sonnige Stellen werden schattig. Man muss immer etwas umändern, damit es noch ansehnlich bleibt. Jetzt werde ich unsere Erdbeeren ausbuddeln. Nach mehreren Jahren an der gleichen Stelle, tragen sie sehr wenig. Ich gedenke dort eine Insektenwiese anzulegen. Ich hoffe einfach, dass die Natur mit macht.
    Liebe Grüße
    Loretta

    • Antworten Karen 12. Juli 2017 at 10:27

      Liebe Loretta,
      die Idee mit der Insektenwiese ist wundervoll! Für eine extra Wiese habe ich nun keinen Platz mehr. Die Zwischenräume, die 2018 sicher wieder im Sonnenbeet auftreten, werden ich mit bienenfreundlicher Pflanzenaussaat füllen. Auf die Idee hat mich Reinhard Witt mit seinem Buch Nachhaltige Pflanzungen und Ansaaten gebracht!
      Liebe Grüße
      Karen

  • Antworten kleiner-staudengarten 11. Juli 2017 at 10:38

    Liebe Karen,
    gestern Abend hab ich endlich mal meine Excelliste vervollständigt und korrigiert, da sind mir doch viele Beetflüchtige untergekommen. In einem kleinen Garten ist das weniger kostspielig als auf einem großen Areal zumal ich einige Schenkepflanzen von Gartenfreunden bekommen habe. Alles in allem denke ich ist es ein Hobby, das wie viele andere eben auch etwas kostet…mein Leitspruch – Versuch und Irrtum bestimmt unser Gärtnerdasein und noch lange wächst nicht jede Pflanze in allen Gärten und jeder Klimazone gleichermaßen gut.
    Ich wünsche für dein Beet gutes Gelingen mit einer zufriedenen Stammbesetzung 😉
    lieben Gruß, Marita

    • Antworten Karen 12. Juli 2017 at 10:13

      Liebe Marita,
      hihi, meine Excelliste ist inzwischen unendlich lang. Ich habe sogar verschiedene Tabellenblätter angelegt. Hostas, Rosen und Zwiebelblumen haben je ein eigenes Blatt, der Rest versammelt sich. Was verschwunden ist, bleibt drin und wird nur als „durchgestrichen“ markiert, damit ich mich an die Fehlversuche erinnere. Versuch und Irrtum trifft das Gärtnerdasein hunderpro. Es tut mir auch überhaupt nicht leicht, jedes Jahr viele Euros für Neues einzusetzen. Andere kaufen sich Klamotten., Handtaschen und Schuhe, da schränke ich mich sehr ein. Wie schnell ist ein Hunni für irgendwelchen Plunder ausgegeben, das ist doch die Investition in was Lebendiges viel sinnvoller, oder?
      Liebe Grüße
      Karen

  • Antworten Frau Sonnenhut 11. Juli 2017 at 21:43

    Hallo liebe Karen,
    ich bin immer erleichtert wenn ich lese, dass bei anderen in ihren Garten auch nicht alles so klappt wie sie es geplant haben. Und der Begriff Beetflucht gefällt mir. Der passt prima. Wie oft habe ich schon Lupinen gesetzt und verblühte Blütendolden von Nachbar in der Erde versenkt. Und es kommt nie was nach. Auch „Samenfee“ finde ich sehr passend, was habe ich schon so oft geschüttelt und verteilt (z. B. Cosmeen) und nix ist gekommen.
    Das mit den mehrjährigen Pflanzen bekomme ich auch nicht in den Griff. Finde z. B. Bartnelken so toll, aber das mit der Aufzucht ist mir immer zu mühselig, da schummele ich dann und kaufe sie mir fix und fertig wenn sie bereits blühen. Aber die bekommen auch keinen Nachwuchs in meinem Beet.
    Und dann erlebe ich auch so schöne Überraschungen wenn z. B. nach mehrjährigen Fehlversuchen eine Pflanze dann doch sesshaft wird. Akelei z. B. Die kommt im Frühjahr nun in ganz vielen Beeten und Varianten. Oder Vergissmeinnicht, das hat auch lange gedauert und dieses Jahr kam sie dann gleich üppig und auch noch in verschiedenen Farben. Das gibt mir dann wieder Auftrieb macht Mut es halt immer wieder zu versuchen.

    ♥ ♡ ♥ ♡ ♥ ♡ ♥
    Herzlich grüßt
    Uschi

    • Antworten Karen 12. Juli 2017 at 10:08

      Liebe Uschi,
      es beruhigt ungemein, das zu lesen 🙂 Akeleien , Vergisssmeinnicht, Fingerhut und gewöhnliche Nachtkerze versamen sich hier zuverlässig. Lunaria annua inzwischen auch, aber da helfe ich nach. Überhaupt retten mir die Vagabunden so manches Jahr das Gesamtbild des Gartens. Experimentieren wir einfach munter weiter, was?
      Liebe Grüße
      Karen

  • Antworten Sigrun 11. Juli 2017 at 23:42

    Das wäre ja langweilig, wenn sich alles immer so entwickeln würde, wie geplant…:-) Vielleicht ist der Standort durch die angereicherte Erde doch noch zu nährstoffreich. Denn die Stauden, die du aufgezählt hast, sind ja fast alles Sandpflanzen, die lieber karge Böden lieben, wie in deinen Kiesflächen. Normalerweise samen sich die Königskerzen und Gaura gerne aus. Vielleicht verhalten sich die Zuchtformen von Verbascum anders. Ist der Blühzyklus wirklich dreijährig? Meine heimischen haben immer im zweiten Jahr geblüht.
    Mein Wollziest, der immer so gewuchert hat, scheint allerdings nun auch dreijährig zu sein. Er machte wegen der Umpflanzung einen auf beleidigt und weigerte sich, auch nur an einer Stelle zu blühen.
    LG Sigrun

    • Antworten Karen 12. Juli 2017 at 10:05

      Liebe Sigrun,
      mit dem Nährstoffreichtum magst Du richtig liegen, dahin geht auch meine Vermutung. Der verwendete Bodenaushub kommt nicht aus der oberen Schicht, sondern von tiefer unter, daher ging ich von Nährstoffarmut aus. Meine Auswahl war ja für kargen sandigen Boden gedacht. Die zahlreichen Minis-Sämlinge werde ich im Auge behalten, womöglich habe ich 2018 ein Meer von Königskerzenrosetten. Sie sind 2-jährig angegeben, irgendwo auf einer HP stand was von 2-3 -jährig. Beim Wollziest habe ich den gewählt, der nicht blüht.
      Liebe Grüße
      Karen

  • Antworten beate bahnwärterin 12. Juli 2017 at 11:54

    gekaufte stauden werden bei mir eher selten was. ausser hortensien 🙂
    was im vorgarten-blumen-beet grad in voller blüte steht – fast meterhoch – ist aus den ecken des gartens zusammengetragen – alte stauden, die hier wohl schon seit 30 jahren wohnen. und ganz dankbar: der oregano – ein geschenk unseres befreundeten landschaftsgärtners. ausserdem säen sich nachtkerzen, wilde möhre und noch ein paar kleine, schönblühende „unkräuter“ von selbst aus….
    die königskerzen wachsen rund um den garten wild und gigantisch 🙂
    drücke die daumen dass du die richtige mischung für dein sonnenbeet findest!
    xxxxx

    • Antworten Karen 12. Juli 2017 at 13:38

      Selbst den Dost habe ich irgendwann mal kaufen müssen. Aber nun hat er sich überall im Garten angesiedelt und ich lass ihn ruhig. So eine hübsche Bienenweide und nützlich für die Küche. Aufpassen sollte man nur, wenn er neben schwächerem Bewuchs steht, den man unbedingt erhalten will. Origanum vulgare ist sehr durchsetzungsstark 😉
      xxx

  • Antworten Sabine Pecoraro-Schneider 12. Juli 2017 at 16:46

    Hallo Karen,
    ja, das kenne ich auch teilweise.
    Warum hast Du eigentlich keine Astern? Die sind so hübsch und dankbar und wahrhaftige Insektenmagneten.Davor einige Sedum telephium….Die Herbstastern beginnen schon im April/Mai zu wachsen, zwischen den verblühenden Tulpen.
    Verbascum, Digitalis etc. habe ich auch, aber alle außerhalb der Staudenbeete 😉
    Nicht verzweifeln…in jedem Anfang….;-)

    • Antworten Karen 12. Juli 2017 at 17:48

      Na klar habe ich Astern 🙂 Bisher nur nicht im Sonnenbeet. Aber das hat sich sich beim Nachkauf auch geändert. Sedum telephium wachsen an anderer Stelle. Lach, nee, verzweifeln tue ich ganz bestimmt nicht. Versuch und Irrtumm sind doch auch spannend.
      Liebe Grüße
      Karen

  • Antworten Astridka 15. Juli 2017 at 14:14

    Mein dreißigjähriger Garten hat sich so was von gewandelt ( vor allem ist er extrem schattig geworden ). Und die Tatsache, dass ich in den vergangenen vier Jahren aus gesundheitlichen und familiären Gründen kaum etwas im Garten machen konnte, hat dazu geführt, dass das, was gut zurechtkommt, sich ausbreitet – und mir gefällts ( Campanula poscharskyana statt Rasen z. B. )! Wenn ich wieder besser auf den Beinen sein werde, werde ich mich dann mit meinem Mann die wuchernden Rosen eindämmen.
    Irgendwann ist man eh zu alt, alles im Idealzustand zu halten… Gelassenheit ist angesagt.

    Bon week-end!
    Astrid

    Die Camassia ist wirklich toll, gibt es bei mir aber oft nur in der Vase.

    • Antworten Karen 17. Juli 2017 at 09:38

      Liebe Astrid,
      an die Zeit, wo ich mal nicht mehr so im Garten reißen kann, wie heute, mag ich noch gar nicht denken. Die Gelassenheit entwickelt sich aber bereits und das ist gut so. Ja, die Wandlung von Gärten zu beobachten ist echt spannend. Hier war alles absolut sonnig. Nachdem der Wald hinterm Grundstück immer höher wird, wird die Sonneneinstrahlung von Süden immer geringer. Und ich habe endlich ein relatives Schattenbeet, das sich super entwickelt.
      Liebe Grüße
      Karen

  • Antworten Marion 16. Juli 2017 at 09:27

    Ich habe auch vor 5 Jahren ein Sonnenbeet angelegt in den ersten drei Jahren war es herrlich. Dann habe ich die Stauden geteilt und andere Arten mit eingebracht. Nun sieht es dieses Jahr recht erbärmlich aus, manche Arten haben schon den 1. Winter nicht überstanden, andere haben sich mit dem heißen Frühling schwer getan. Ich musste auch beim Staudengärtner vor Ort einiges nachkaufen und bin nun gespannt, ob sich diese Pflanzen halten werden. Die restlichen Löcher habe ich mit Cosmeen und Spinnenblumen gestopft. Diese werde ich im Frühjahr (scheint mir die bessere Neuanpflanzungszeit zu sein) füllen. So ist das Beet irgendwie jedes Jahr anders, aber ich finde es spannend. LG und vielen Dank für den interessanten Post. Marion

    • Antworten Karen 17. Juli 2017 at 09:41

      Liebe Marion,
      bei manchem Staudenversender steht bei vielen Pflanzen sogar dabei „Frühlingspflanzung empfohlen“. Inzwischen halte ich das generell für die bessere Variante. Nur packt mich im Herbst immer die große Umgestaltungswut und mit leeren Beeten mag ich nicht durch den Winter gehen. Dazu zeige ich bald mein Westzaunbeet, welches ich letzten Herbst komplett umgekrempelt habe. Ich drücke Dir die Daumen für Dein Sonnenbeet!
      LG Karen

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