naturnaher Magerstandort – wenn das Konzept aufgeht

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Im April 2019 haben wir unseren Vorgarten gründlich umgestalten lassen. Es sollte ein Magerstandort mit heimischen trockenheitsresistenten Pflanzen werden. Teils bepflanzt, teils eingesät. Die Pflanzung erfolgte im April, die Einsaat des Schmetterlings- und Wildbienensaum dagegen erst im Mai. Natürlich kam nicht mehr alles zur Blüte, was in der Mischung enthalten ist. Letztes Jahr war viel Gelb vom Barbarakraut zu sehen. Das sehr trockene und heiße Jahr 2018 hat nicht eben förderlich gewirkt, aber fast alles hat überlebt. Die Lupine wurde weder gepflanzt noch gesät, sie hat hartnäckig alle Erdbewegungen überstanden.

Dieses Jahr regiert im Mai der Spitzwegerich. Was andere ausrupfen, blüht bei uns für die Insekten. Täglich kommen andere Pflanzen in Blüte, es ist eine Freude, alle paar Tage eine

Magerstandort-Besichtigung

zu machen.

Der Viburnum plicatum tomentosum hatte es am Schwersten. Er wurde komplett entnommen, zwischengelagert und dann wieder ins magere trockene Substrat eingesetzt. Er hat ein paar Federn in Form von teilvertrockneten Ästen gelassen und dennoch dieses Jahr wieder üppig geblüht.

Im April 2018:

Viburnum zwischengeparkt

Im Juli 2018:

Viburnum wieder geerdet

Mein Ziel war es, nie wieder den Wasserschlauch bis nach vorne ausrollen zu müssen. Alles, was jetzt im Vorgarten wächst, muss ohne zusätzliche Bewässerung auskommen. Eine Ausnahme machen die wenigen Hostatöpfe, die gelegentlich Besuch von der Gießkanne bekommen.

Vor dem Zaun ist beim Bewuchs noch Luft nach oben. Da es sich bei dem Streifen um Gemeindeland handelt, wollten die Gartenbauer verständlicherweise dort nicht Hand anlegen. So sorge ich selber dafür, das auch der Randstreifen mittelfristig ein blühendes Paradies wird. Für solche Gelegenheitsparkplätze bietet sich ein Blumenschotterrasen an. Von meiner letztjährigen Einsaat ist leider (noch?) nichts gekommen. Macht nichts, da ergibt sich sicher was durch Selbstaussaat aus unserem Vorgarten.

Morgens stehe ich manchmal oben am Fenster und schaue zufrieden auf den blühenden Magerstandort. Mein Pläne wurde wie gewünscht umgesetzt, ergänzt um die Einfälle des sehr fähigen Gartenbaubetriebes. Das Konzept ist aufgegangen. So fühlt sich Gärtnerglück an.

Vergleiche bitte einmal mit den

Sommerfotos aus dem heißen Juli 2018.

Jetzt kommt eine kleine Bilderflut aus den letzten Tagen.

Nun nehme ich Dich mit an die Hausecke und auf den Weg nach hinten.

Der Färberwaid ist eine Pracht, oder?

Auf dem im letzten Jahr noch so karg bewachsenen

Westwall

wird es dieses Jahr bestimmt noch mehr Überraschungen geben.

Bisher war das Jahr nicht zu heiß, es fiel einigermaßen Regen und dennoch bin ich froh, mich gegen die Nachhilfe mit dem Wasserschlauch und für einen Magerstandort entschieden zu haben.

Zum Pinnen:

Geschotterte Gärten gibt es eben in vielerlei Ausprägung, nicht nur als Gärten des Grauens.
Verlinkt bei Loretta & Wolfgang im Frühlingsglück

35 Gedanken zu “naturnaher Magerstandort – wenn das Konzept aufgeht

  1. Liebe Karen,

    bei einem so großen Areal als Vorgarten war die Umwandlung hier in ein Magerwiesengebiet eine gute Entscheidung. Die einheimischen Pflanzen bieten den Insekten allerlei Nahrung und du selbst kannst dich an den vielen Blüten erfreuen.
    Das Gießen gehört, vielleicht bis auf die eine oder andere Ausnahme, der Vergangenheit an.

    Dann bin ich gespannt, welche Überraschungen dein Westwall noch zeigen wird. 🙂

    Liebe Grüße
    Christa

    1. Liebe Christa,
      der Westwall wird auf jeden Fall über mehrere Jahre hinweg Überraschungen präsentieren. Weil dort fast kein Humus integriert ist, wird aus Ansaaten irgendwann mal etwas, überhaupt nicht planbar. Letztes Jahr habe ich sehr viele Samen dort verstreut, nichts davon ist gekommen. Dieses Jahr kommt bereits vereinzelt was.
      Liebe Grüße
      Karen

  2. Liebe Karen,
    ich habe ja schon im letzten Jahr gespannt verfolgt wie Du Deinen Vorgarten umgestaltest. Zu sehen, dass ein Plan funktioniert ist immer befriedigend. Und wenn man damit noch Gutes tut – perfekt! Ein wirklicher Blickfang ist der verdrehte Baumstumpf – den finde ich großartig.
    Liebe Grüße,
    Krümel

  3. Hallo Karen!
    Euer Vorgarten ist ein gutes Beispiel wie ein “Kiesgarten” aussehen könnte. Ich finde sogar den Spitzwegerich sehr attraktiv! Für den Fall dass Ihr Halsweh und Husten bekommt, habt Ihr jedenfalls einen guten Vorrat vor dem Haus. 😉 Ich bin ja gespannt wie es aussieht, wenn die ganzen Königskerzen blühen!

    1. Liebe Daniela,
      im Vorgarten steht der Natternkopf kurz vor der Blüte, auf den bin ich besonders gespannt, weil ich den noch nie im Gartzen hatte. Die Königskerzen werden uns dieses Jahr umzingeln mit ihren hohen Blütenständen, da freue ich mich sehr drauf.
      Liebe Grüße
      Karen

  4. Liebe Karen,
    dein Vorgarten gefällt mir sehr. Es ist bestimmt spannend, wie er sich ohne Zutun weiterentwickeln wird. Und bestimmt ist er ein kleines Paradies für Insekten.
    Die Blüten vom Spitzwegerich finde ich wunderschön. Man muss nur etwas genauer hinsehen.
    Liebe Grüße
    Heike

    1. Liebe Heike,
      ich mag die Blüten ebenfalls gerne leiden. Mal nichts auffällig Knallbuntes, man muss schon genauer hinsehen.
      Liebe Grüße
      Karen

  5. einfach nur toll!!!!
    ich freue mich riesig für dich, dass dein plan aufgegangen ist!! es sieht wunderschön aus – zart, harmonisch, natürlich.
    ich könnte dir noch die kleine pinke kissennelke empfehlen, welche in meinem mageren kräutersarkophag schon jedes stück freien boden bedeckt und sehr dankbar blüht…..
    der spitzwegerich ist super bei hartnäckigen, tiefsitzendem husten – der geht davon echt weg. also der husten vom spitzwegerichtee-trinken ;-D
    dank ausreichend/normalem regen ist mein vorgarten wieder so dschungelig wie eh&jeh – auch ganz ohne giessen.
    xxxxx

  6. Liebe Karen, das ist ja ein tolles Projekt. Ein pflegeleichter Magerstandort ist bei unseren Sommertemperaturen sicher eine gute Idee. Der heurige Mai (bei uns sehr kalt und verregnet) ist halt kein Maßstab. Ich habe im Garten übrigens auch fast nur Pflanzen, die gut alleine zurecht kommen.

    LG Kathrin

    1. Juchhu, Dein Kommi und der von Beate sind wieder da. Aufklärung im heutigen Post…hihi
      Kalt war’s hier auch, nur wieder zu wenig Regen.
      LG Karen

  7. Guten Morgen Karen,

    das war wirklich eine gute Idee, den Vorgarten umzugestalten! Es freut die Insekten sicher ungemein 🙂 Aus Spitzwegerich kann man übrigens auch eine Paste gegen Mückenstiche herstellen.
    Liebe Grüße
    Susanne

    1. Liebe Susanne,
      der Spitzwegerich ist wohl ein echter Tausendsassa. Ich habe ihn auf einer Wanderung mal benutzt, um eine kleine blutende Wunde am Finger zu stillen. Etwas quetschen, das Säfte austreten und dann drumherum wickeln. Falls mal kein Pflaster zur Hand ist.
      Liebe Grüße
      Karen

  8. Oh wie schön, der Spitzwegerich! Der hat sich bei mir leider fast aus der Wiese verkrümelt – der Standort ist ihm also wohl nicht mager genug ;-( Und der breitblättrige Wegerich mag bei uns leider nur in der nördlichen Hofeinfahrt gedeihen, da macht ihn dann meist ein parkendes Auto platt …

    Mit dem Schneeball habe ich allerdings so meine Bedenken, ob das eine gute Idee war ihn wieder dort einzusetzen. Wir haben unseren nun seit ziemlich genau 22 Jahren. Und wenn ich mir Deinen ausgegrabenen Schneeball so anschaue, dann war unser damals wohl so groß wie Deiner – er passte jedenfalls haarscharf in meinen Peugoet 205 mit gebundener Heckklappe. Und zu dritt haben wir es dann irgendwie geschafft ihn nach hinten in den Garten zu wuchten. Dort war er jahrelang traumhaft schön. Aber als ich zeitweilig mal das Wässern an heißen Sommertagen reduzierte, machte er ziemlich schlapp. Und in den letzten beiden Sommern litt er dann fürchterlich. Inzwischen kann ich mich freuen, dass er an der Südseite hinter dem Holzzaun unserer Nachbarn überhaupt noch lebt. Aber zur Zeit ist er ein Bruchteil von dem, was er früher mal war. Von daher bin ich gespannt, wie viel Wasser Deiner dort brauchen wird.
    Ähnliche Erfahrungen habe ich mit Summer-Snowflake gemacht. Als der noch in meinem weißen Vorgarten in BS im Schatten der Korkenzieherweide stand, war er wunderschön. Jetzt leidet er unter der süd-westlichen Sommersonne fürchterlich. Aber ein paar kümmerliche Blättchen hatte ich an ihm trotzdem vor 2 Wochen noch gesehen. Und vor etwa 10 Jahren hatte ich auch schon einmal einen Summer-Snowflake gesehen, dessen Blätter Sonnenbrand bekamen und vertrockneten. Mir ging es außerdem schon mal mit einem getopften so, der einen heißen Sommer nicht überstand. Daher wünsche ich Dir, dass Deiner nicht irgendwann im Sommer vergeht – es sind so wundervolle Sträucher!

    Im Moment muss ich wegen meiner Fugenfüller auf der Betonfläche und auch auf dem heißen Südhof ziemlich Slalom laufen … Wie wird es Dir mit Deinen Wegen zukünftig wohl zukünftig ergehen? Denn da scheint ja ziemlich viel Platz für eifrige Fugenfüller zu sein. Und erfahrungsgemäß wachsen die Sämlinge ja am Liebsten dort, wo sie nicht unbedingt hingehören 😉 So bin ich schon ganz gespannt auf Deinen nächsten Vorgarten-Bericht!
    Liebe Grüße zum Wochenende schickt Silke

    1. Liebe Silke,
      zuerst einmal zur Kommentarfunktion. Ich habe nichts umgestellt. Hattest Du mal einen freigeschalteten Kommi, erkennt Dich das System und der nächste wird direkt freigegeben. Offenbar mag das System Deine andere emailaddy, mit der Du jetzt kommentiert hast, nicht, habe es damit selbst probiert, das wird nicht einmal zur Freischaltung vorgelegt. Nun habe ich hier so getan, als wäre ich Du und mit Deinen bisher verwendeten Adressen kommentiert. Das war sofort da. Verstehe, wer will.
      Edit: alle Kommentare sind direkt im Papierkorb gelandet, mit beiden emailaddys. Hier habe ich einen wiederhergestellt und werde den von mir fabrizierten Kommi gleich löschen. Da hatte mein System wohl Schluckauf 😉
      Das mit dem Schneeball sehe ich ganz entspannt. Wenn er den Geist aufgibt, fliegt er halt raus. Aber der hat vor dem Umbau schon kaum extra Wasser bekommen, das ging mehr an die Hortensien, die vorne früher zuhauf wuchsen und die pontische Azalee und Rhododendron.
      Vorher hatten wir noch mehr Fugen, das sind einige Randsteine weggefallen 😉 Es ist gewollt, da sich die Fugen besiedeln. Nur Löwenzahn und invasive Gräser muss ich etwas im Auge behalten.
      Liebe Grüße
      Karen

      1. Guten Morgen Karen,
        jetzt versuche ich es nochmals. Denn der Link, den ich per Mail erhielt, führte ins Nirwana … Geändert hatte ich bei der Eingabe hier bei Dir gar nix an den Daten. Vielleicht hatte Dein Blog wirklich Schluckauf. Oder mein Browser ist dafür plötzlich zu alt …

        Du bist aber hart gegen Deinen armen Schneeball. Ganz ehrlich, so hart mag ich nicht mit meinen Pflanzen umgehen. Aber oftmals sind die Umstände dann so schwierig, dass ich sie trotzdem irgendwann nicht am Leben erhalten kann.
        Na, dann wünsche ich Dir einen gesunden Rücken und fröhliches Rupfen 😉
        Bei uns ist die schönste Zeit der Fugenfüller seit heute früh irgendwie vorbei, obwohl jetzt die verschiedenen Glockenblumen und das Mutterkraut erst in den Startlöchern stehen. Aber irgendwie hätte ich jetzt doch wieder gern etwas mehr Freifläche für mich. Nur blöderweise fühlen sich fast all’ diese Stauden nur auf der Betonfläche richtig wohl.
        Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag!
        LG Silke

        1. Auf jeden Fall geht es jetzt wieder mit Deinen Kommis. Vom Buchs kann ich mich dann wohl auch verabschieden, war gerade draußen, den fortschreitenden Schaden filmen. Das diesjährige Schneiden erspare ich mir, es wird dann nur noch nackter. Ja, ich bin hart geworden. Früher habe ich um jede Pflanze gekämpft oder sie dreimal ersetzt, wenn sie nicht wollte. Die Zeiten sind vorbei. Ich bin jetzt eine “Nichts-tun-Gärtnerin” im Sinne von nicht ständig Maßnahmen ergreifen, sondern Wandel zulassen, ganz im Sinne der Permakultur. Spart auf jeden Fall viel Arbeit.
          Liebe Grüße
          Karen

  9. Das ist wirklich toll geworden! Ich liebe ja solche pflegeleichten Beete. Und wie ich sehe, wachsen sogar einige Storchschnäbel darin! Bei mir muss der Garten normalerweise auch ohne Betüdeln auskommen. Aber ab und zu muss es dann doch sein! Ich habe mir heute übrigens mal meine Ilex crenata Einfassung näher angeschaut. Der Boden ist zum Teil sehr verdichtet. Ich glaube ich muss die Wurzelballen mal ein wenig lockern. Außerdem habe ich Rhododendrondünger eingearbeitet. Mal sehen, vielleicht kann ich den Pflanzen ja doch noch auf die Sprünge helfen!
    Viele Grüße von
    Margit

    1. Liebe Margit,
      ich drücke Dir die Daumen für Ilex crenata und ihr Wachstum. Hier haben die Zünslerraupen gerade mächtigen Appetit und ich spare mir das diesjährige Buchsbaumschneiden. Vielleicht kann ich die Pflanzen in ein paar Wochen bereits im Nacktzustand ausgraben und entsorgen? Im Kopf mache ich bis dahin Pläne für den späteren Look des (Noch-)Buchsgartens, wenn die immergrüne Umrandung fehlt. Eventuell löse ich die bisherige Sechsteilung auf und mache etwas ganz Anderes daraus.
      Liebe Grüße
      Karen

  10. Wie schön kann ein Garten sein, wenn er mit wenig Wasser auskommen muss.
    Eine richtige Artenvielfalt wächst und blüht da, toll.
    Bei uns wird im Vorgärtchen auch nicht gegossen, er liegt im Norden und die Sonne ist da recht selten zu Besuch.
    Nur die Töpfe vor der Haustüre brauchen ab und zu einen Tropfen.
    Dir weiterhin viel Freude beim Blick aus dem Fenster,
    lieben Gruß
    Nicole

    1. Liebe Nicole,
      hier liegt der Vorgarten auch im Norden. Aber ab dem frühen Nachmittag lieget von Westen her das Meiste in der Sonne, nur direkt am Haus bleibt es schattig.
      Liebe Grüße
      Karen

  11. Liebe Karen,
    dein Vorgarten hat sich zur naturnahen Schönheit entwickelt…hier fehlt der Regen und da wünsche ich mir oftmals noch trockenheitsresistentere Pflanzen. Doch ich bin auf dem Wege, es dauert halt seine Zeit.
    Genieße deine pflegeleichten Beete – lieben Gruß, Marita

    1. Liebe Marita,
      ich genieße das wirklich. Kein Tropfen extra Wasser von mir und dennoch täglich neue Blütenschönheiten.
      Liebe Grüße
      Karen

  12. Liebe Karen,
    Dein Vorgarten ist wirklich sehr gut und schön geworden, da kannst Du wirklich zufrieden sein und die Idee nur trockenheitsresistente Pflanzen einzusetzen gefällt mir.
    Ich finde es sehr schön, dass Du jetzt nochmals den Vorgarten zeigst. Für mich ist es immer interessant, wenn man sehen kann wie sich alles entwickelt.
    Ich wünsche Dir einen guten Start in die Woche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

  13. Hallo Karen,
    Spitzwegerich kenne ich auch von eher mageren Standorten. Die Blüte ist ja auch ganz schön. Färberwaid ist richtig klasse, habe am Samstag viele verschiedene Wildbienen daran fotografiert. Später bildet er dann diese schönen Samenstände.
    VG
    Elke

  14. Liebe Karen,
    die Umgestaltung hat sich absolut gelohnt und das lange Schlauch ausrollen wird nicht mehr nötig sein. Vielleicht bist du jetzt ein Botschafter für #rettetdiebienen im Norden…;-))
    Gefällt mir alles super….am meisten aber die Stockrosen im Schotter am Haus. Ob sie dieses Jahr blühen werden?
    Und dann steht immer noch meine Frage…kennst du noch den Namen der lila blühenden Pflanze in deinem Beitragbild ganz links?
    LG Sigrun

    1. Liebe Sigrun,
      Die Linke im dreigeteilten Foto? Das ist eines der beiden Seifenkräuter, ich gehe morgen gucken, welches es genau ist.
      Liebe Grüße
      Karen

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