Wilde Nützlinge für Deinen Garten

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Der Schwund der Artenvielfalt ist (endlich, wenn auch viel zu spät!) in Politik und Öffentlichkeit unübersehbar angekommen. Kaum ein Tag vergeht, an dem Du nichts dazu lesen kannst. Die Gemeinden oder sogar die Discounter verteilen kostenlos Samentütchen “Bienenweide”. Das Spektrum unser wilden Nützlinge ist jedoch viel breiter und nur mit der Samentüte ist es nicht getan.

Wie Du in Deinem Naturgarten noch mehr für die Nützlinge tun kannst und wer überhaupt außer den bekannten Nützlingsvertretern Deinen wilden Helfer sind, erfährst Du im neu erschienenen Buch

Wo die wilden Nützlinge wohnen

Autorin Sonja Schwingesbauer
Löwenzahn Verlag
ISBN 978-3-7066-2645-3
320 Seiten, gebunden, EUR 29,90

Cover und Buchrücken begeistern mit Haptik (eingeprägter Titel) und der frischen Optik mit orange und der dazu passenden Blüte, aufgenommen von der Autorin.

Sonja Schwingesbauer ist promovierte Landschaftsplanerin und arbeitet als Pflanzplanerin. Während und nach dem Studium konnte sie zahlreiche praktische Erfahrungen sammeln. Sie ist auf einem Bauernhof in der Steiermark aufgewachsen, den ihre Eltern sehr naturnah bewirtschafteten. Seit nunmehr 13 Jahren gärtnert sie im eigenen wilden Nützlingsgarten im österreichischen nordöstlichen Weinviertel. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, wie man so schön sagt.

Das Buch gliedert sich in 3 Hauptteile:

1) Mein wilder Nützlingsgarten

Ein wilder Garten ist nicht verwildert, er lässt der Natur ihren Raum. Du greifst lenkend ein, lässt aber Veränderung zu. Ist das nicht schön, Deine eigene wilde Begeisterung ausleben zu können und mit dem Zuzug wilder Nützlinge belohnt zu werden? Mensch, Pflanze und die Tier haben hier ihren Lebensraum, mehr oder weniger friedlich nebeneinander.

Was das bedeutet, erlebe ich gerade im eigenen Garten. Unsere Wildbienennisthilfe in Form eines vorgebohrten Eichenbalkens wurde sehr schnell von Bienen mit Brut belegt, viele Bohrlöcher waren zu gedeckelt. Ich freute mich. Eines schönen Morgens höre ich den Buntspecht hämmern. Mittags entdecke ich sein Werk. Etliche Bohrungen wurden aufgehackt, die Brut gefressen, andere Bohrungen hat er freundlicherweise nicht vergrößert, sondern nur geleert.

Abhilfe verschafft nun ein optisch nicht so hübscher Drahtkäfig. Die Bienen machen emsig weiter. Neue Kontrahenten sind Spinnen und parasitäre Insekten, die sich ebenfalls über die Anwesenheit von Bienen und Brut freuen. Natur ist brutal.

Wildbienennisthilfe im Drahtkäfig

Richtig Glück hast Du, wenn sich Dein wildes Nützlingsparadies an eine naturnahe Landschaft anschließt und dadurch Vernetzung möglich wird. Die Zuwanderung ist deutlich erleichtert. Wir haben dieses Glück.

Leider sind nicht alle Zuwanderer Nützlinge, wie z.B. der Buchsbaumzünsler, der mir gerade wieder Ärger macht. Aber meine wilden Freunde finden langsam Geschmack an den Raupen. Meisen, Rotkehlchen und Amseln kann ich beim Abpicken und Verzehr beobachten.

Ich liebe die Dynamik meines wilden Naturgartens und lasse mich gerne von Entwicklungen überraschen.

2) Wer lebt im wilden Nützlingsgarten?

Natürlich geht es hier um Schmetterlinge, Bienen und Hummeln mit ihren Merkmalen, Wohlfühlorten und Lieblingsessen.
Es folgen weitere wilde Gärtnergehilfen, wie Ameisen (ja, Ameisen!), Eichhörnchen und diverse Vögel. Gestern habe ich auf dem Weg zur Arbeit bemerkt, das die Mauersegler zurück sind. Ich liebe ihr sri-sri-sri und bedaure, das sie unsere Mauerseglerkästen daheim bisher nicht angenommen haben.


Nicht fehlen dürfen Igel, Spitzmaus, Maulwurf, Mauswiesel und Fledermäuse.

Aus dem Reich der Amphibien sind Zauneidechse, Blindschleiche, Ringelnatter, Frösche und Kröten beteiligt.

Der Tigerschnegel bekommt das Krönchen der nützlichen Schnecke und Spinnen sehen zwar für manche Menschen furchterregend aus, einige gehören aber nun mal zu den Nützlingen.

Wiesel / Bild von Trond Giæver Myhre auf Pixabay

Es geht ins Reich der Käfer, Libellen und Wespen und dann ab in die Erde zu Regenwurm, Asseln und Co.

Ich finde es sehr interessant, hier auch mal die unauffälligen Nützlinge näher beschrieben zu sehen.

3) Wie wird mein Garten zum wilden Nützlingsschlaraffenland?

In vielen unserer Nachbargärten ist wenig bis gar kein Lebensraum für Nützlinge vorhanden. Der Rasen wird wöchentlich akkurat gestutzt, falls nicht gar täglich ein Mähroboter seine Kreise zieht. Hecken sind vornehmlich mit Hausmeisterschnitt verstümmelt worden, falls es welche gibt. Vorhandenes unerwünschtes Begleitgrün wird mit Vehemenz vernichtet. Möglichst viel Fläche ist autofreundlich zugepflastert. Wie die Fugen unkrautfrei gehalten werden, wenn ich nie jemanden dort rupfen sehe, möchte ich lieber gar nicht wissen. Der Kontrast zu unserem Grundstück ist beträchtlich.

Auch mit kleinen Schritten kommst Du zum Ziel. Hier hilft Dir das Buch!

Zum Pinnen:

Öffne die Grenzen

Wir haben nach vorne und hinten jeweils ein Tor zum Garten, welches von Tieren unterwandert werden kann. Von Rehen auch gelegentlich übersprungen. 😉

Zusätzlich habe ich den Maschendrahtzaun zum Wald hin an einigen Stellen angehoben, damit kleine Tiere durchschlüpfen können

Mach das Licht aus im Garten!

Klar, das sieht sehr stimmungsvoll aus für uns Menschen. Die Tiere bringt es durcheinander und führt sie in die Irre.

Spiegel und Glasflächen

sind eine Gefahr für Tiere. Ich musste einmal einen Buntspecht mit gebrochenem Genick beerdigen, der gegen unser großes Terrassenfenster geflogen war.

Wasserstellen oder Teich sollten eine Ausstiegmöglichkeit bieten.

Es folgen Beschreibungen der Naturmodule Kräuterrasen und Wildblumenwiese sowie Empfehlungen für Wildpflanzen der unterschiedlichen Gartenbereiche. Nisthilfen und Futterstationen für Vögel hat wohl schon fast jeder im Garten. Unterkünfte für Hummeln und Wildbienen sind momentan schwer angesagt, leider wird viel Schrott im Handel angeboten. Lässt sich auch selber machen!

Igel, Wiesel, Eidechsen und Käfer sind froh über Totholz und/ oder Steinhaufen im Garten. Eine Käfer-Igelburg (siehe unten, Eingang vorne) habe ich schon, eine Steinpyramide nebst Sandarium ist gerade im Entstehen.

unsere Igelburg oben mit Käferwohnetagen

Ich bedanke mich beim Löwenzahn Verlag für die kostenlose Übersendung des Buches!

Ich kann es vor allem Menschen empfehlen, die erst beginnen möchten, ihren Garten nützlingsfreundlich zu gestalten.

Verlinkt bei Loretta & Wolfgang im Frühlingsglück

27 Gedanken zu “Wilde Nützlinge für Deinen Garten

  1. Genau – die, ‘die erst beginnen möchten’ – liebe Karen. Das alles kommt mir seit Jahren ziemlich vertraut vor, auch wenn ich vieles aus ganz anderen Gründen so gemacht habe 😉 Allerdings lasse ich der Natur ihren lauf in Bezug auf echte Wildbienen-Behausungen. Denn im Friederike-Rosen-Hochbeet haben wohl Bienenchen senkrecht in den Totholzstämmen ihre Behausungen angelegt und verkleistert. Wenn sich da der Specht bedient, haben sie Pech gehabt. Aber da im Nachbargarten der Borkenkäfer die 3 Fichten zersetzt, ist er da und an anderen abgestorbenen Baumstücken auch gut beschäftigt. Es ist wirklich spannend und immer einiges an Überlegungen wert wann man wie weit im Garten regulierend eingreift …
    Gemütliche Morgengrüße schickt Silke

    1. Liebe Silke,
      mein Drahtkorbeingriff galt auch mehr dem Erhalt des hübschen Balkens, bevor der Specht ihn komplett zerhackt. Die Bienen müssen sehen, wie sie klar kommen.
      Liebe Grüße
      Karen

      1. Bei Deiner Antwort musste ich eben herzhaft lachen 😉 Das erinnerte mich an unseren alten Post ‘Drosselkind zerlegt Steg’ – die können nämlich auf Wurm- und Käfersuche auch ganz gut älteres Holz bearbeiten …
        LG Silke

  2. Genau: Ich freue mich auch, dass diese Themen ENDLICH auf die breite Masse treffen! Und solche Bücher sind wunderbare Hilfen dabei, einfach loszulegen und was zu tun. Wie man sieht: Es braucht keinen grossen finanziellen Aufwand, einfach ein bisschen Elan und guten Willen, gepaart mit viel Freude an allem, was da kreucht und fleucht. Voilà! Unbezahlbar das gute Gefühl, wenn (noch mehr) Leben in den eigenen Garten zurückkehrt! (Bin ja im Moment dabei, mit meinen Töpfen gegen das Elend anzukämpfen, das in unserem Garten herrscht. Ich frage mich, wie man als Gartenbauer (aka unser Vermieter!) so wenig für die eigene Natur hinter dem Haus tun kann….. Aber er hält mir lieber Vorträge darüber, warum er mir verbietet, im Winter die Vögel zu füttern. Weil die Natur das nämlich alles selber regelt und die Vögel imstande sind, sich ganz und gar aus eigener Kraft über die eisige Zeit zu bringen. Dass ich nicht lache…. Wobei: Nein. Das Lachen vergeht mir da gründlich. Ich hab mal behauptet, dass wir den besten Vermieter weit und breit hätten. Ich muss diese Behauptung revidieren: Ich hab mich getäuscht.)
    Ich hoffe, dass sich viele, viele, viele!! Menschen animieren lassen, das in ihren Möglichkeiten stehende beizutragen, damit es unserer Natur wieder besser geht. Ein guter Katalisator wäre vielleicht die Erwähnung der Tatsache, dass wir auf Gedeih und Verderb von ihr abhängig sind?!?
    Ganz herzliche Grüsse!
    PS: Ich hab letzten Winter einfach trotzdem gefüttert. Jawoll.

    1. So ist es richtig, trotzdem füttern, egal, was der Vermieter sagt! Das ist ja eh immer eine große Debatte mit dem Füttern oder nicht. Auch, wenn ich durchs Füttern womöglich noch häufige Arten wie Meisen besonders fördere, sie revanchieren sich durch eifriges Ungezieferpicken.
      Liebe Grüße
      Karen

  3. Ein sehr ausführliches Buch, habe ich den Eindruck. Die Bienen sind ja nun in aller Munde, aber wer macht sich schon Gedanken, ob es auch den Asseln gut geht?
    Danke für diese Buchvorstellung. Da kann man sicher noch einiges lernen.
    Wir haben auch das Glück, dass unser Garten keine Oase in der Wüste ist, sondern rundherum viel Wildwuchs zu finden ist. Und deshalb kann ich ruhigen Gewissens Löwenzahn und Brennnesseln entfernen, die dürfen sich auf unserer Obstwiese ausbreiten. Aber viele andere Wilde dürfen gerne auch im Garten bleiben. Ich denke, den Nützlingen geht es hier schon ganz gut.
    Liebe Grüße
    Heike

    1. Liebe Heike,
      wenn ich Fotos aus Deinem Garten sehe, glaube ich das sofort. Überhaupt sind alle meinen gärtnernden Bloggerfreunde mit sehr natürlichen Gärten unterwegs und das ist schön.
      Liebe Grüße
      Karen

  4. Liebe Karen,
    Ein so wichtiges Thema und sicher ein tolles Buch. Man braucht für einen naturnahen Garten ja auch ein ganz schönes Stück Gelassenheit. Gerade sind die Raupen der Gespinstmotte in meinem Pfaffenhütchen. Da sind sehr viele, sehr dicke Raupen an einem sehr kleinen Strauch. Aber da ich dort schon seit einer Weile Vögel anfüttere, haben sie jetzt auch schon einen Teil der Raupen gefressen und ich hoffe, der Schaden wird nicht ganz so groß. Aber die Motte sieht dann eigentlich sehr hübsch aus.
    Liebe Grüße
    Steffi

    1. Liebe Steffi,
      die Gespinstmotte will ja auch nur leben. So etwas sage ich mir immer, wenn ich mich gerade über Schädlingsbefall ärgere. Mein Pfaffenhütchen ist so mickrig, das hat bisher noch keine Gespinstmotte gefunden 😉
      Liebe Grüße
      Karen

  5. Guten Morgen Karen,
    wie wichtig die kleinen Tierchen sind, erkennen manche Menschen immer noch nicht. Wie Heike oben sagt: mein Garten IST die Oase in der Wüste…rundum nur kurzgeschorener Rasen, kein Baum, kein Strauch, keine Blumen…grauenhaft!
    Unser Garten ist mit den Jahren „wilder“ geworden. Wir lassen Totholz liegen und haben eine sehr große Vielfalt an Stauden. Nicht jede Ecke wird aufgeräumt, es wird nur regulierend eingegriffen.
    Ich hoffe, dass immer mehr Menschen begreifen, wie wichtig der eigene Garten ist, um die Artenvielfalt zu erhalten! Meine Tochter hat übrigens eine verwahrloste Streuobstwiese gekauft. Sie hat letztes Jahr ihren Fachwirt in Obst- und Gartenbau gemacht und wird sich jetzt der Obstbäume annehmen.

    Liebe Grüße und danke für die Buchvorstellung 🙂
    Susanne

    1. Liebe Susanne,
      dann hast Du schon einen wilden Nützlingsgarten und kannst Dich entspannt zurücklehnen. Eine Streuobstwiese, wie wundervoll! Ich gratuliere Deiner Tochter zu diesem Kauf.
      Liebe Grüße
      Karen

  6. liebe Karen, toller sehr invormativer Beitrag (auch zum Buch)…beim Absatz Number 3 bin ich kurz stehen geblieben und hab aus meiner balkontür geschaut um genau das – auf einem der Nachbargrundstücke festzustellen.
    Warum Leut aus der Stadt oder welche mit ähnlicher Einstellung zu Gärten, & dem Wilden der Natur überhaupt hier herziehen ist und bleibt für mich ein Rätsel.
    was gibt es Schöneres als ein Blick aus zarten Rehaugen zum Frühstück am Morgen im Garten. Das würde sofort Abstand davon nehmen wenn die Füßchen auf Betonboden treffen.(schüttel)::::
    ein halbwilder oder etwas geordneter wilder Garten für alles was kreucht und fleucht, sowohl in der Luft als auch auf dem Boden ist ein Idyll für sich, die Natur, den Mensch und das Tier. Lebensnotwendig- lustvoll gelebt und schwer erarbeitet – für uns alle.
    Wer das nicht irgendwann nicht erkennt, schätzt und ehrt, der hat den schuss nicht gehört.
    Aber manche sind und bleiben blind und taub für die Schönheiten unserer Erde…
    herzlichst Angelface…

  7. Ich gebe Dir Recht… Natur ist brutal! Im Moment muss. Ich meine Eiben vor den gierigen Wühlmäusen schützen. Der Zünsler beschäftigt mich mittlerweile weniger, weil der meiste Buchs schon entsorgt ist! So ist das…
    Schönes Wochenende wünscht Dir
    Margit

  8. Hallo Karen,
    deinen Eichenbalken als Wildbienennisthilfe fand ich letztens super und der Plan, solch ein Teil aufzustellen, war für meinen Balken sofort gefasst. Schade, dass der Specht sich im Schlaraffenland wähnte. Da werd ich mir jetzt etwas Neues überlegen.
    Lieben Gruß, Marita

  9. Liebe Karen,
    ich finde den Maschendrahtzaun um das Bienenwohnhaus eigentlich sehr attraktiv! Eine Zeitlang haben die Shabby-Schick-Blogger ja alles Mögliche und Unmögliche aus Kaninchendraht nachgeformt, z.B. diese hübschen Glasglocken (die wie Käseglocken aussehen). Da gab es dann also Glas-Cloches und Draht-Cloches, und wie letzteres sieht dein Spechtschutzzaun aus! 🙂
    Dein Mädchenzimmer im vorigen Post hat mir auch sehr gut gefallen. Ich behause ja ebenfalls ein solches, habe darin die Möbel weiß gestrichen und eine heftige Prise Mädchenkitsch darin untergebracht, den ich im restlichen Haus aus Rücksicht auf meinen Mann nicht auslebe. Allerdings: Geschlafen wird noch im Doppelbett. Herr Rostrose hat mit der Extrem-Schnarcherei wieder aufgehört, seit er abgenommen hat… 😉
    Alles Liebe, einen wunderschönen Sonntag-Abend und eine angenehme neue Woche,
    Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2019/05/maigrun-rapsgelb-und-anderes.html

  10. Hallo Karen,
    Dein Bienenhotel ist optisch ein echter Hingucker. Ein richtig nützliches Dekoelement. Echt schön.
    Eine Totholzecke fände ich auch toll, aber dafür ist mein Garten echt zu klein. Schade, manchmal scheitert man einfach an den Gegebenheiten.
    Liebe Grüße,
    Krümel

  11. Hallo Karen,
    dein Bienenhotel ist so schön, auch mit Drahtkäfig. Aus Eichenholz ist das was besonderes. Das Buch schau ich mir mal an.
    Was ich mir auch vorgenommen habe, ist, keine Pflanzen mehr zu kaufen, die nicht Bio sind. Sonst kann man wohl die Bienen mit Baumarktpflanzen vergiften…
    VG
    Elke

  12. Liebe Karen,
    eine sehr schöne Buchbesprechung. Ich überlege immer, wie ich unseren Garten noch naturnäher machen kann, ich denke, wir haben schon einiges getan, aber es geht bestimmt noch besser.
    Wir lassen jetzt schon an verschiedenen Stellen Totholz liegen, ganze Stämme sind jetzt noch hinzugekommen durch das Fällen der drei Fichten. Einen Teil des Holzes nutze ich allerdings auch für den Ofen.
    Den Teich habe ich von Anfang an mit einer Ufermatte ausgestattet, damit der Teich nicht zur Falle wird, die Matte bietet immer genügend halt. Hat allerdings den Nachteil, dass man öfters Wasser nachfüllen muss, aber das ist es mir Wert.
    Und unser Mähroboter läuft nicht jeden Tag (zwei Mal in der Woche) und schon gar nicht Nachts.
    Ich wünsche Dir noch eine schöne Woche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

  13. Liebe Karen,
    das ist ja schade, dass der Specht ausgerechnet das tolle Wibini entdeckt haben. Hätte ich nicht gedacht, dass sich dort überhaupt ein Specht festhalten kann und der Macher der Wibini’s wahrscheinlich auch nicht. Werner David empfiehlt diese Teile sogar, so wie sie sind.
    Der Löwenzahnverlag scheint ja einige tolle Bücher parat zu haben. Vielleicht sollte ich mich da auch mal umschauen. Ich habe heute gerade mit dem Gemeinde-Bauhofchef ‘gekämpft’ wegen der richtigen Anlage von Blühflächen. Gar nicht so einfach, einen erfahrenen Mann dazu zu bewegen, Sand auf eine Fläche zu kippen…;-) Haben wir aber wenigstens für zwei Flächen geschafft….das ist super.
    Interessant, dass bei dir die Vögel sogar die Zünslerraupen verspeisen. Bei Elke hat das ja nicht geklappt. Und hier sind die Vögel maximal verwöhnt…allerdings hab ich die Raupen hier noch nicht gesichtet. Nur die vom Pfaffenhütchen, wie jedes Jahr um diese Zeit.
    LG Sigrun
    LG Sigrun

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