Neue Bestimmung für alte Schönheiten

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Alte Haushaltsgegenstände besonders mit grauer oder pastellfarbiger Emaille finde ich wunderschön. Es müssen original alte Teile sein, nicht die neueren Dinger, bei denen die Emaille nur hauchdünn ist.
Meine Emailleschätzchen dürfen draußen im Garten neue Bestimmungen übernehmen. Und dafür müssen sie schon was aushalten. Was die Schüssel in der Mitte leider nicht aushielt, war das zu Eis gefrorene Wasser, das Frau Allegria im Winter vergaß, auszuschütten. Nun hat der Boden eine furchtbare Beule nach unten und sie würde nicht mehr gerade stehen.
In dem großen hellblauen Topf gärt eine Pflanzenjauche vor sich hin. Was ich damit vorhabe, erkläre ich demnächst.
Wegwerfen kommt nicht in Frage. Schon immer wollte ich solch eine Schüssel zum Gemüsevorwaschen am Gemüsegarten haben. Ideal wäre als Unterteil solch ein alter emaillierter Waschschüsselständer. Habe ich aber bisher noch nicht gefunden. Not macht erfinderisch und unser Feuerkorb war arbeitslos geworden, nachdem eine große Feuerschale seine Arbeit übernommen hatte. Schüssel probehalber eingehängt, passt perfekt!

 

Die Tomatenernte im Alustieltopf und der Mangold im Hintergrund werden nicht vorgewaschen, nur die erdigen Möhren und Ähnliches baden in Regenwasser, bevor sie das Haus betreten dürfen 😉

 

 


Falls Ihr einen emaillierten Waschschüsselständer übrig habt., bitte meldet Euch!
Verlinkt mit Creadienstag #242

4 Gedanken zu “Neue Bestimmung für alte Schönheiten

  1. Ich liebe auch altes Geschirr! Man kann es auch wunderbar mit Dachwurzen bepflanzen! Dazu muss man es aber leider anbohren! Ein wenig blutet mir zwar immer das Herz… aber es hilft nicht!Viele Grüße vonMargit

    1. Ja liebe Margit, das habe ich bei Dir schon mal bewundert und will es nachmachen. Dazu brauche ich noch mehr Emailletöpfe und bin dann auch rabiat mit dem Anbohren. Mache ich mit den Steingutkruken ja auch, in die ich zahlreich die Hostas pflanze. LG von Karen

  2. Hallo,ja, ich mags auch und wenn ich dran denke, was meine Oma an alten Sachen hatte, die wir leider dann beim Umzug und Tod meiner Oma weggeworfen haben, ebenso von meiner Mutter, kann werde ich schon ein wenig traurig. Aber damals war eben der Shabbytrend noch nicht da und alles kann man ja auch nicht "retten".Ein paar Dinge habe ich noch und die behalte ich auch, fürchte aber, dass mein Sohn sie auch entsorgt, denn er steht mehr auf Sachen und auch die Schwiegertochter und vor allem sehr sehrwenig zum Rumstehen.Lieben Gruß Eva

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