Alles läuft, nichts geht

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Das war in Bremen am 5.10. mal wieder das Motto,es fand nämlich der Bremen Marathon statt mit Start und Ziel mitten in der Stadt zwischen Rathaus und Roland.

Zum 11. Mal fand die Veranstaltung dieses Jahr statt und es ist immer eine tolle Atmosphäre. Dieses Mal war es richtig schönes Goldener-Oktober-Wetter, fast schon etwas zu warm für die Läufer. Umso schöner für die Zuschauer, z.B. mich.

Mein Mann wollte einmal wieder die Halbmarathonstrecke bewältigen  und ich habe den Taschenträger gegeben mit den Umkleidesachen und einem Handtuch.

Ich habe diesen Wettbewerb auch schon einige Male bestritten, derzeit ist es mit meinem Lauftraining aber nicht weit her, deshalb liefen sie ohne mich, die 3800 anderen HM–Starter 😉

Hier mein Mann vor dem Start
Da es mir zu langweilig war, auf dem Marktplatz 2 Stunden herumzustehen, bin ich dem Lauffeld ein wenig gefolgt, quer durch die Stadt. So ein bisschen wie bei Hase und Igel, denn ich habe natürlich abgekürzt.
So war ich am Bürgerpark und später an der Schlachte, an der Tiefer (siehe folgende Bilder)
und natürlich am Zieleinlauf auf dem Marktplatz.
Und da kam dann auch mein Mann
die 4 gemeinsam einlaufenden Damen verdecken ihn leider

 

und das wars dann schon wieder
Er war zufrieden mit sich und seiner Zeit und ich stolz auf ihn 🙂

 

6 Gedanken zu “Alles läuft, nichts geht

  1. Liebe Karen,ich find's immer wieder bewundernswert, wenn sich Läufer über die richtig langen Strecken hermachen. Halbmarathon zählt da auf jeden Fall dazu. Gratulation an deinen Göttergatten! Mein Mann ist früher, als wir noch in Wien wohnten zwei mal den Wiener Stadtmarathon gelaufen, aber da war er erstens noch ein paar Jährchen jünger und zweitens hat er davor auch viel trainiert. Er läuft jetzt zwar auch 2 bis 3 mal die Woche und die Strecke ist so ca. 10 km, aber vor dem Marathon lief er früher eben noch um einiges weiter. Dennoch kam bei ihm der körperliche Einbruch immer bei 30 Kilometern. Wir wohnten bei Kilometer 37 und da stand ich und feuerte an, da lief er dann jedes Mal ganz lässig und entspannt vorbei – und kaum war er außer Sichtweite, verfiel er wieder in Schritttempo ;o)) Wahscheinlich wäre auch für ihn der Halbmarathon die weitaus bessere Lösung gewesen, aber er wollt's eben wissen ;o)) Ich selber bin eine Nicht-Läuferin, ich walke lieber.Dank dir auch sehr für deinen lieben Kommentar bei mir – zum Thema du hast viele "Weisst-Du-Nochs" mit deinem Mann gesammelt – ja, das ist enorm wichtig, das merke ich jetzt ganz besonder bei meiner Mutter. Sie ist 89 und leider körperlich inzwischen ein Pflegefall (sie kann nicht mehr gehen, dabei war sie immer so ein Bewegungsmensch). Sie spricht ständig von den Abenteuern und Reisen und anderen Dingen, die sie mit meinem Vater im Leben unternommen hat, davon zehrt sie … und das rettet sie vor Verbitterung…Alles Liebe von der Traudehttp://rostrose.blogspot.co.at/2015/10/irland-reisebericht-killarney.html

    1. Haha, ich stelle mir das gerade vor…er bei KM 37 ganz tapfer und aufrecht und kaum ist er außer Sicht, ist die Schnecke angesagt 😉 Zum Marathon wird es bei uns auf keinen Fall mehr reichen, da hätten wir früher mit der Lauferei anfangen müssen. Und wie sagte ein bekannter Läufer einmal: es muss nicht JEDER einen Marathon laufen, weniger ist oft die bessere Wahl.Deiner Mutter kann ich gut nachfühlen, das sie situationsbedingt von ihren Erinnerungen zehrt. Als meine Eltern aufgrund des fortgeschrittenen Alters nicht mehr reisen wollten, kamen stattdessen die Fotoalben und Geschicten raus. Als mein Vater dann nicht mehr war, hockte ich mit meiner Mutter vor den Alben und lkes mir was erzählen und nun bin ich froh, ihr noch viele Alben untergeschoben zu haben und mir erklären zu lassen, wer darauf zu sehe ist und zu welchem Ansatz. Da war es mit ihrem Gedächntis auch schon nicht mehr weit her und den 88. Geburtstag hat sie leider um 2 Tage nicht mehr geschafft. Liebe Grüße zurück von Karen

  2. Ach, liebe Karen, ihr unternehmt feine Sachen zusammen.Ja, jeder muss sein Maß kennen. Ehrgeiz ist ja nicht immer der Freund unserer Gesundheit. Es gibt ja viele Möglichkeiten, außer der inneren Stimme, zu überprüfen, wieviel geht. Schnelle, lange Spaziergänge sind auch etwas Feines. Und auch die langsamen, die wir unseren Sinnen zur Erholung schenken. Für jeden von uns gibt es eine Wahl, die reich an Glückshormonen ist, nicht wahr?Bis bald,Angelika

  3. Liebe Karen,ach, da werde ich ganz wehmütig. Was bin ich gerne gejoggt. Habe bei Volksläufen aber nur die 10km-Strecken absolviert. Mein Ziel, die Halbmarathonstrecke zu laufen, konnte ich leider wegen meiner kaputten Gelenke nicht mehr verwirklichen. Gratulation an deinen Mann, Ihr könnt wirklich stolz sein.LG Kathinka

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