Schwammtücher statt Küchenrolle

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Kürzlich war ich erneut im Unverpacktladen, um Schwammtücher zu kaufen.

Ich liebe Schwammtücher!

Leider bin ich in der Vergangenheit nicht besonders nachhaltig vorgegangen und habe sie weggeworfen, wenn sie zu schmutzig waren. So eine Mehrfachpackung kostet wenig und bei der weichen Struktur ging ich davon aus, das man die Schwammtücher nicht in die Waschmaschine stecken kann.

Zum Pinnen:
schwammtuecher statt Kuechenrolle

Im Unverpacktladen werden sie im Zweierpack mit Pappbanderole für weniger als 1 Euro angeboten. Auf der Banderole steht

“waschbar bis 60 Grad”

und ich dachte, wie unüberlegt ich bisher handelte, die Schwammtücher so schnell zu entsorgen.

Werbung wegen Markensichtbarkeit, unbeauftragt und nicht bezahlt.
Öko Schwammtücher

So kommen sie folienfrei und unverpackt zu Dir, falls Du einen Anbieter in Deiner Nähe hast, der sie verkauft. Die klassischen 5-er Packungen aus dem Supermarkt sind leider generell mit Folie ummantelt. Diese kommen nicht ganz so dick und kreischend bunt daher wie ihre folierten Kollegen.

flache Schwammtücher

Die Saug- und Wischwirkung erscheint mir identisch. Handelsübliche Schwammtücher sind mit

fungiziden Weichmachern

getränkt, die das Gewebe geschmeidig halten sollen. Wenn man die Folienverpackung aufreisst, fühlen sie sich leicht feucht an.

Diese Öko-Schwammtücher werden ohne solche Beimischungen hergestellt.

Dadurch sind sie im trockenen Zustand hart wie Pappe und viel flacher.  Im gewässerten Zustand stehen sie den üblichen Schwammtüchern in nichts nach.

bunte Schwammtücher

Nachdem sie aus der Waschmaschine kommen,

sehen sie etwas bleicher aus als im Neuzustand. Wie viele 60-Grad-Wäschen sie überleben, kann ich noch nicht sagen. So richtig fleckenfrei werden sie auch durch Maschinenwäsche nicht mehr, wie das nächste Foto beweist.

Schwammtuch gewaschen

Das Beeindruckende ist jedoch die

Haltbarkeit!

Die üblichen Schwammtücher waren kurz vor dem Weg in den Abfall schon so zerfleddert, das sich die Wäsche in der Maschine kaum gelohnt hätte. Der Preis der Weichmacher? Diese hier halten durch! Ich benutze die Schwammtücher in der Küche zum Abwischen diverser Oberflächen, sie liegen stets griffbereit neben dem Wasserhahn.

Ein solches Schwammtuch ist deutlich umweltfreundlicher als die beliebte Küchenrolle. Es ist doch viel zu schade, 1 Blatt Küchenpapier nur einmalig einzusetzen, um solch ein Mißgeschick zu beseitigen.

Rotwein verschüttet
Bild von Security auf Pixabay

Viel besser ist es, zum Schwammtuch zu greifen. Wiederverwendbare Schwammtücher sind saugstark, kostengünstig und ökologischer als die Küchentücher. Papier ist zu schade für Wegwerfprodukte.

Tücher Schwarzweiß

Ein Schwammtuch ersetzt laut Herstellerangaben bis zu 15 Haushaltsrollen. Wusstest Du das?

Colorkey grün
Colorkey grün

Die fettige Pfanne soll nach dem Kochvorgang ausgewischt werden? Nimm ein Stück Zeitungspapier dafür, das danach in den Restmüll entsorgt wird.

Colorkey orange
Colorkey orange

Wenn wir Fisch zubereiten und dieser nach dem Waschen abgetrocknet werden soll kommt aus hygienischen Gründen allerdings weiter die Küchenrolle zum Einsatz.

mit viel Struktur

Darüber hinaus hat sich unser Verbrauch an Küchenpapier erheblich reduziert. Beim Neukauf am besten zu Küchenrollen in Recycling-Qualität mit dem “Blauen Engel” greifen, dann hast Du der Umwelt einen Dienst erwiesen.

Außerdem besitzen wir eine “wiederverwendbare Küchenrolle”. Einen Stapel Geschirrtücher, die nicht mehr zu 100% hübsch und makellos sind. Damit kannst Du nachpolieren, Spritzer beseitigen und vieles mehr. Danach wandert das Tuch mit der restlichen Wäsche in die Waschmaschine.

Geschirrtuecher

Lassen wir die Küchenrolle aus Papier nur eine Nebenrolle spielen!
Bei Christas Fokus auf S/W spielen meine Schwammtücher die Hauptrolle.

Bist Du wie ich ein Schwammtuchfan? Falls nein, was sind Deine Geheimwaffen für Ab- und Aufwischdienste in der Küche?

44 Gedanken zu “Schwammtücher statt Küchenrolle

  1. Oh ja, das gute alte Schwammtuch aus Großmutters Küche 😉
    Ich gebe ehrlich zu, das hat bei mir seit Einführung der Küchenrolle ausgedient. Fürs Geschirr verwende ich lieber immer noch die Putzschwämme mit der Kratzseite, denn festsitzende Speisereste lassen sich so wesentlich besser entfernen – dafür brauche ich dann aber auch kein Spülmittel und warmes Wasser zum Vorspülen. Und das Vorspülwasser mit den Speiseresten wandert dann als Gießwasser oftmals auch in den Garten. Den Rest erledigt im Idealfall der Geschirrspüler mit einem energiesparenden Programm. Nur blöd, dass unser Gerät nach über 20 Jahren nun endgültig den Geist aufgegeben hat. Doch alles neu macht in dem Fall vielleicht der Mai …
    Aber zum Wischen nehme ich inzwischen dann meist lieber schon benutzte feuchte Küchenhandtücher. Nur für allerlei Geschehnisse im Umgang mit unseren Katzen bevorzuge ich dann doch noch immer das Papier von der Rolle. Denn jeden Lappen erst wieder auszuspülen, trocken lassen und warten bis die Waschmaschine voll genug ist, das kommt mir auch nicht so viel ökologischer vor …
    Allerdings bin ich auch immer wieder erstaunt, wie sorglos das Küchenpapier auch einfach zum Beispiel als Verpackungsmaterial für Versand & Co verwendet wird. Da gibt es doch genug umweltverträglicheres und schon benutztes Material – so wie Zeitungspapier.
    Ja, es gibt viele kleine Stellschrauben, die wir vielleicht mal wieder etwas zurückdrehen sollten. Unser Leben ist im Laufe der Zeit ziemlich bequem geworden. Und manches, für das man früher gar kein Geld gehabt hätte, wird heute einfach so gedankenlos immer und überall genutzt …
    Vielleicht sollte ich doch mal wieder all’ die guten alten – vor fast 25 Jahren mit dem Haus geerbten und damals noch orginalverpackten – waschbaren Putz- & Wischlappen meiner Patentante aus der Schublade hervorkramen. Danke für diesen Denkanstoß!
    LG Silke

    1. Liebe Silke,
      ich habe von meiner Mutter jeweils Stapel noch unbenutzter Feudel (die ich wegen Wischmop eigentlich nicht nutze), gute alte karierte Küchenhandtücher sowie feste naturfarbene Handtücher geerbt. Fürs Katzenmalheur würde ich wohl auch nicht mein Schwammtuch oder Geschirrtuch hergeben wollen. Ja, man muss echt etwas bewusster werden im Umgang mit den Ressourcen. Fein, wenn ich Dich dazu anregen konnte. Spülen tun wir mit einer Bürste sowie dem von Dir favorisierten Putzschwamm. Das Meiste erledigt der Geschirrspüler, der kann das sehr sparsam.
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!
      Karen

  2. gratuliere zu den neuen nützlichen und nachhaltigen helferlein!
    ich nutze diese microfaser-frottee lappen – die halten ewig und sind mit kernseife kurz eingeweicht und dann ausgespühlt wieder hygienisch sauber – oder eben wa-ma-wäsche mit den handtüchern. starke flecken vom obst etc. bleiben natürlich – aber andere färben ja so ihre klamotten – hihi.
    KÜCHENROLLE hab ich in meinem leben nur 1x benutzt: als wir hier im 1.jahr kampiert haben noch ganz ohne jeglichen haushaltskomfort. ****putz heiligenschein mit einem leinentuch von oma***
    ;-D ;-D;-D
    @fisch: der wird bei uns sowieso draussen auf´m grill gemacht, da muss er nicht abgetrocknet werden…..
    prinzipiell finde ich ja den deutschen putzfimmel mit entsprechender materialschlacht sowieso absurd. ich war viel in der 3. welt, da sind die häuser SEHR sauber, aber mit viel weniger umweltschädlichem aufwand.
    xxxxx

    1. Microfaser-Zauberlappen, da fällt mir auch noch was ein! Von meiner Mutter habe ich 3 wirklich tolle Putzlappen geerbt. Die kamen ursprünglich von einem “Zauberputzmittel”-Vertrieb, dessen Namen ich hier nicht nenne. 2 davon haben ein längeres “Fell” und der dritte ist solch ein Wunderteil, wie Du es hast. Ich liebe dieses unkaputtbare Trio, die sind bestimmt schon 20 Jahre alt! Die haben schon unzählige Waschgänge hinter sich und sind immer noch zu 100% erhalten. Ich kann gut mit etwas Dreck in der Bude leben, den Putzfimmel hat meine Mutter mir nicht vererbt zum Glück.
      Wie schafft ihr es, das der Fisch auf dem Grill nicht verbrennt? Wir haben zwar so einen “Käfig” für den Fisch, da bleibt die Haut dann aber an dessen Metall kleben. Alufolie ist ja auch keine Lösung, nicht wahr? 😉
      xoxo

  3. Hallo Karen!
    Ich kann leider Schwammtüchern überhaupt nichts abgewinnen, ich mag es schon nicht sie feucht in der Hand zu halten. 😂
    Ich benutze schon seit mehreren Jahren Mikrofasertücher, die ich auch bei 60° in der Maschine wasche. Die halten schon ewig und bestimmt länger als Schwammtücher. 😉 Ein größeres nutze ich zum Boden wischen, und die kleineren für Küche, Bad, Fenster etc..
    Küchenrolle nutzen wir auch, häuptsächlich als Serviette und nicht zum putzen. Ich kaufe da nur die Recycling-Rollen mit halben Blättern. So eine Rolle nutzen wir auch sehr lange. Die Folie in der die Rollen verpackt sind nutze ich noch als große Mülltüte.
    Danke dir für die Ode an das Schwammtuch! 😉 Sei nicht böse, aber ich werde bei meinem System bleiben.

    Schöne Frühlingstage wünscht
    Daniela

    1. Liebe Daniela,
      deshalb ja meine Frage, was jeder für sich so bevorzugt 🙂 Ich finde es absolut spannend, wie viele Weg nach Rom führen.
      Ich schau dann wohl doch mal nach weiteren Microfasertüchern als Ergänzung zu meiner Schwammtuchliebe..
      Liebe Grüße und ein zauberhaftes Frühlingswochenende
      Karen
      Lieeb GrüßeKaren

  4. Hallo Karen,
    hmmm… ich hab das zwar nicht “absichtlich” getan, aber ich arbeite mit Schwammtüchern seit ich meinen eigenen Haushalt habe. In Ermangelung von Alternativen zwar mit den Folienverpackten, aber ich finde die Dinger einfach klasse! Mein Tipp: zum schnellen Auffrischen “zwischendurch”: Schwammtuch nass machen und 30 sek. in der Mikrowelle Karussell fahren lassen. Tötet Bakterien, vertreibt miefigen Geruch und danach kann’s weiter gehen. Die Küchenrolle gibt’s zwar auch noch, aber eine Rolle hält sicher 4 – 6 Wochen. Und wenn das Schwammtuch dann ganz dem Ende entgegen geht reicht es immer noch um damit die Toilettenschüssel zu putzen 😉
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünscht
    Krümel

    1. Haha, dann lege ich mal die Entsorgungskandidaten für den WC-Putz zur Seite 🙂
      Mit der Mikrowelle wird das nichts, solch ein Teufelsgerät nutze ich nur auf der Arbeit. 😉
      Liebe Grüße
      Karen

  5. Hallo,
    ich benütze diese Schwammtücher auch und wasche sie auch, aber irgendwann geben sie halt auch den Geist auf. Ich mag sie, weil man sie richitg schön wringen kann und dann noch die Fliesen oder Fenster trockenreiben kann.
    Allerdings hat mal Jemand die Rechnung aufgemacht, wie es ist, wenn man das Wasser und den Strom der Waschmaschine rechnet. Das gibt sich nichts, wenn ich nur den Artikel finden würde.
    Meine Geschirrtücher verwende ich auch bis zum geht nicht mehr und nehme sie auch zum trockenreiben der Fenster, sie sind nicht mehr schön und beiliebe nicht dekorativ, aber das ist mir so ziemlich wurscht. Ich habe Sachen, die benützt werden und das sieht man dann halt auch. Basta!
    Lieben Gruß eva

    1. Liebe Eva,
      dann haben wir die gleiche Vorgehensweise. Die energetische Rechnung schiebe ich mit gutem Gewissen zur Seite. Die Tücher machen bei uns keine Extrafahrt in der Maschine, sie landen unauffällig in der normalen 60 Grad-Wäsche 🙂
      Liebe Grüße
      Karen

      Liebe Grüße

  6. Liebe Karen, danke für deinen ausführlichen Bericht. Ich wusste gar nicht, dass es bei den Schwammtüchern solche Unterschiede zwischen öko und nicht öko gibt. Früher habe ich auch Schwammtücher benutzt, bin dann aber auf Microfaser umgestiegen. Jetzt werde ich mal schauen, ob ich die Ökos hier irgendwo bekomme.
    Liebe Grüße
    Heike

    1. Wusste ich bis zum ersten Besuch im Unverpacktladen auch nicht, Heike! Wie Du den anderen Kommis entnehmen kannst, werden die Microfasertücher als noch haltbarer beurteilt. Wenn wir hier eine Abstimmung machen würden, lägen die Microfasertücher bisher leicht vorne.
      Liebe Grüße
      Karen
      Liebe Grüße
      Karem

  7. Liebe Karen,

    seit ich die Microfaser-Tücher im Einsatz habe, und zwar die mit kurzen Fasern als Spültuch, benutze ich die Schwammtücher nicht mehr. Diese Öko-Schwammtücher hatte ich auch im Gebrauch und sie sind auf jeden Fall wesentlich besser als die gängigen, die man überall erwerben kann.

    Was ich toll finde, ist, dass es viele Wäschen problemlos bei 60° übersteht und gänzlich alle Gerüche verschwinden. Da haben auch Knoblauch und Zwiebeln keine Chance mehr.
    Zwischendurch erhitze ich aber auch schon mal Wasser im Wasserkocher, gebe das Tuch in einen kleinen Eimer, Spülmittel dazu und kochendes Wasser darüber. Das Tuch nimmt selbst solche Temperaturen nicht übel, obwohl man laut Pflegeanleitung ja nur bis 60° waschen soll.

    Bezüglich älterer Geschirrtücher handhabe ich es so wie du. Man muss nicht immer alles gleich entsorgen. Wir sind sowieso schon eine viel zu fortgeschrittene Wegwerfgesellschaft. Es geht auch anders.

    Danke dir ganz herzlich für deine Infos zu diesem Schwammtuch. 🙂

    Prima gemacht mit dem Fokus! Ob grün oder orange oder auch mal der Hintergrund, hier ergibt sich jeweils ein toller Fokus! 🙂

    Liebe Grüße und hab noch einen schönen Nachmittag
    Christa

    1. Liebe Christa,
      das ist ein super Tipp mit dem heißen Überbrühen ! Danke fürs Kompliment bezüglich der Farbspiele, eigentlich wollte ich die Tücher noch so schön altern lassen, wie Deine grungy Spielfigur.
      Liebe Grüße
      Karen

  8. Hallo Liebe Karen,
    interessant, da muss ich mal schauen, wo ich die Öko Schwammtücher bekomme. Meine Alternative sind auch gestrickte Spültücher aus 100 % Baumwolle. Die kann man auch in der Waschmaschine waschen.
    Liebe Grüße
    Gudrun

    1. Liebe Gudrun,
      ich besitze EINEN selbst gehäkelten Spülschwamm, weil ich eine absolute Handarbeitsniete bin. Selbst der hat mich schon viel Mühe gekostet. Deshalb spülen wir mir der üblichen Bürste, die Schwammtücher erfüllen andere Zwecke 😉
      Liebe Grüße
      Karen

  9. Liebe Karen,
    ich benutze verschiedene Tücher in unserem Haushalt: Mikrofasertücher und Schwammtücher. Ganz ohne Papierrolle komme ich nicht aus. Schwammtücher sind auch meine Favoriten. Von Zeit zur Zeit werden sie in einer großeren Schüssel mit kochendem Wasser übergossen und für eine Weile dort gelassen.
    In der Waschmaschine habe ich sie noch nicht gewaschen.
    Ich wünsche Dir sonniges Wochenende und schicke liebe Grüße.
    Loretta

  10. Liebe Karen,

    ja solche kenne und habe ich auch. Es gibt ja zahlreiche andere Tücher, aber Schwammtücher finde ich sehr geeignet. Ich habe sie aber schon immer mehrfach verwendet, indem ich sie gewaschen habe. Das funktioniert eine Zeitlang ganz gut.

    Die Küchenrolle gibts bei uns – leider – trotzdem – mein Mann wollte schon nicht drauf verzichten. Eigentlich habe ich sie erst seitdem im Haushalt. 😉 Und da er sich an der Hausarbeit beteiligt, muß ich seine Wünsche auch berücksichtigen. Die wird aber nicht für solche Missgeschicke, wie Du es zeigst, eingesetzt. Flüssigkeiten habe ich schon immer mit dem Schwammtuch aufgenommen, denn man müßte ja hinterher ohnehin feucht drüber wischen, wo die Flüssigkeit ausgelaufen war! Und wozu soll ich dann also erst mit Papier und dann doch noch Schwammtuch wischen?

    Für die Küchenrolle gibts noch diverse andere Einsatzgebiete. 😉 Auch beim Auto findet sie z.B. Verwendung und zur Not mal zum Naseputzen oder als Serviette. 😉 Und wenn das Klopapier ausgegangen ist, was allerdings selten vorkommt … 😀

    Pfannen wische ich allerdings nie aus, die landen bei mir gleich in der Spülmaschine. 😉 Ich finde das irgendwie unappetitlich, wenn man die nie wäscht und nur auswischt. Insbesondere, wer Fleisch darin zubereitet oder gar Fisch!

    Die hier gezeigten Schwammtücher habe ich noch nirgends gesehen. Werde mal danach Ausschau halten. Danke für die Vorstellung! – Zerfleddern tun meine aber nicht, ich konnte sie wirklich x-fach waschen. Habe sie zum Teil sogar ausgekocht!

    Zum Geschirr per Hand abwaschen benutze ich, wie Silke, auch diese Putzschwämme aus Kunststoff. Die sind dafür am effektivsten.

    Mit Microfaserlappen (wie Beate hier schreibt), kannst man mich hingegen jagen, das ist ja so ein ekliges Gefühl an den Händen – ich hasse diese Microfaserteile, auch Handtücher gibt es daraus *grusel*

    Was ich Dir noch mitteilen wollte – wenn ich Deinen hinterlassenen Link bei mir anklicke, gelange ich immer auf https://allegriaslandhaus.de/?br=https://allegriaslandhaus.blogspot.com/ und es wird “forbidden” angezeigt. Ich weiß natürlich, wie ich den Rest zu löschen habe, um Deinen Blog aufrufen zu können, aber das weiß vielleicht nicht jeder.

    Liebe Grüße
    Sara

    1. Liebe Sara,
      danke für Dein umfangreiches Feedback! Ich glaube, bei den Microfasertüchern gibt es solche und solche. Die , die Du meinst, erzeugen bei mir schon beim Gedanken daran eine Gänsehaut, bäh. Die anzufassen ist genauso angenehm, wie Styropor brechen zu hören.
      Die Pfanne wird bei uns nach dem Auswischen natürlich noch abgewaschen. Mit dem Auswischen wird verhindert, das später erkaltetes Fett in die Kanalisation gelangt.
      Das mit dem Auskochen bzw. Überbrühen der Schwammtücher wurde hier ja schon mehrfach geschrieben. Ich finde es Klasse, das ich auf diese Weise was dazu lerne. Demnächst gibt es hier Brühtücher. 😉
      So, nun mal etwas ausführlicher zu meinem Link, den ich meistens bei Blogger-Blogs hinterlasse. Leider gibt es sehr oft (auch auf dem Waldgartenblog) keine Möglichkeit, mit Name und URL zu kommentieren. Deshalb kommentiere ich mit meinem Bloggerprofil, wohin der Link in meinem Namen führt. Von dort gibt es 2 Wege zu mir: Unter “meine Blogs” steht hinter Allegrias Landhaus noch der alte, nicht mehr existente Blogger-Blog, der per Weiterleitung zu allegriaslandhaus.de führt. In 99% der Fälle klappt das auch, nur sehr selten kommt das von Dir erlebte “Forbidden”. Könnte an meinem Security-Tool liegen. Direkt erreicht man mein aktuelles Blog, wenn man im Bloggerprofil links unter meinem Foto auf “meine Website” klickt. Anders lässt Blogger das leider nicht zu in der Einstellung. Zum Grundsatzproblem, wie schwierig es sein kann, als “freier” WordPress-Blogger anderswo zu kommentieren, lasse ich mich in meinem nächsten Post aus, der am 26.3 erscheinen wird.
      Liebe Grüße
      Karen

  11. Hallo Karen,
    diese Ökoschwammtücher sind ja dann viel besser als die normalen. Von denen war ich schon ab, weil sie immer so zerfleddert sind und dadurch haben sie Mikroplastik produziert. Das will man ja nicht. Aus natürlichen Fasern ist das doch eine geniale Erfindung.
    VG
    Elke

  12. Ich finde es klasse, dass man jetzt überall gute Alternativen finden kann. Ich nehme ja am liebsten meine selbstgenähten Lappen aus alten Handtüchern. Die sind wirklich super. Außerdem probiere ich jetzt mit allerlei Putzalternativen. Das Geschirrmaschinenpulver begeistert mich gerade sehr!
    Viele Grüße von
    Margit

    1. Liebe Margit,
      hast Du das Pulver selber gemacht? Ich habe da was von Pinterest gespeichert, habe es aber noch nicht ausprobiert.
      Liebe Grüße
      Karen

  13. Hallo Karen,
    waschen von Schwammtüchern mach ich schon lange, einfach mit in der 60° Wäsche oder auch zur 90° Wäsche (mach ich ab und zu für die Hygiene der Waschmaschine). Wenn sie nicht mehr so schön sind für Geschirr und Küche, schneide ich eine Ecke ab und verwende sie zum Putzen.
    Allerdings habe ich sie bisher auch in der Folienverpackung gekauft, mir war nicht bewusst, dass sie behandelt werden 🙁 Ich werde jetzt schauen, wo ich sie unverpackt bekomme.
    Microfaser, egal ob als Putztuch , Decke oder Kleidungsstück, kaufe ich nicht mehr (nutze nur noch das Vorhandene), da Microfasern ein enormes Umweltproblem darstellen. Sie gelangen beim Waschen massenhaft ins Abwasser und können, wie weiteres Microplastik auch, von den Kläranlagen nicht herausgefiltert werden und gelangen so in die Umwelt. Dazu gibt es im Internet viele Informationen.
    Viele Grüße
    Mika

    1. Liebe Mika,
      Dein Einwand gegen die ökologische Bedenklichkeit der Microfasertücher ist absolut berechtigt. Da bleibe ich besser bei meiner Schwammtuch plus Geschirrtuch-Ausstattung.
      Die Erwähnung der gelegentlichen 90-Grad-Wäsche erinnert mich daran, das unsere WaMa mal wieder solch eine Runde nötig hat.
      Liebe Grüße
      Karen

  14. Liebe Karen, ohje…ich hab diesen Post tatsächlich übersehen! Also jetzt mit leichter Verspätung auch von mir noch ein paar Worte! ;oD
    Wir benutzen grundsätzlich Lappen, um was aufzuwischen, unter anderem auch Microfasertücher. Ich habe einen ganzen Stapel von meiner Mutti geerbt und bin sehr zufrieden damit. Die halten wirklich ewig und drei Tage, sind leicht zu waschen und nehmen auch viel Feuchtigkeit auf. Tatsächlich gibt es hier aber auch HH-Papierrollen. Die benutzen wir hauptsächlich, um die Hinterlassenschaften aufzuwsichen, wenn unsere Mietzen mal “rückwärtsessen”. Und auch um Bratpfannen auszuwischen, denn es sollte inzwischen hinlänglich bekannt sein, dass man das Öl keinesfalls einfach so in den Ausguss spülen sollte. Ein einziger Kaffeelöffel dieses Öles verunreinigt Unmengen von Wasser! Um dem Nachhaltigkeitsgedanken gerecht zu werden verwenden wir allerdings nur Rollen aus 100% Recyclingpapier (wie übrigens beim Toilettenpapier auch).
    Eine Rolle reicht sehr lange, von daher habe ich da keine Bedenken.
    Alte Geschirrtücher verwende ich so lange zum Putzen bis sie wortwörtlich auseinanderfallen. Ich glaube, wir sind für die nächsten 20 Jahre ausgerüstet mit allem, was es tuchtechnisch zum Putzen braucht; bei pfleglichem Umgang halten die Sachen ja auch lange!
    Komm gut in die neue Woche, herzliche Grüsse!

    1. Liebes Hummelchen,
      danke noch mal für Deine wichtigen Hinweis darauf, das Fette / Öle auszuwischen sind! Bei meiner Mutter ging das Weiterverwendungsprinzip so weit, das sie die Stoffwindeln, die ich als Säugling trug, später als Putztücher verwendet hat. Einige wenige haben es sogar noch in meinen Haushalt geschafft vor vielen Jahren. Inzwischen sind sie allerdings alle Geschichte nach weit über 50 Jahren.
      Liebe Grüße
      Karen

  15. Gerade Freitag war ich im Unverpackt-Laden in Leipzig, der direkt neben dem Haus meiner Schwester ist und hab mir Schwammtücher gekauft. Was für ein Zufall!! Ich hatte früher schon die vom Waschbär, bin aber irgendwie davon abgekommen. Hab sie manchmal gewaschen, aber dann zerfledderten sie schnell. Nun hab ich welche, die sich Memo clean nennen und ich denke, recht umweltfreundlich sind. Aus Zellulose, Baumwollfaser und Glaubersalz und ohne Weichmacher…..natürlich plastikfrei. Die Küchenpapierrolle reicht bei mir ewig und ich nehme sie fast nur zum erwähnten Pfannenauswischen oder mal für ein Bodenmalheur. Bis auf die Plastikverpackung finde ich das Küchenpapier jetzt nicht so schlimm. Ich frag mich nur, ob die Schwammtücher in der Waschmaschine hygienisch sauber werden, da das mit Putz-Schwämmen wohl nicht gegeben ist. Das Gegenteil ist sogar der Fall. Daher verwende ich gar keine mehr.
    LG Sigrun

  16. Liebe Karen,
    Als Spültücher benutze ich gestrickte Tücher, die ich aber gekauft habe. Wenn ich mal Lebensmittel trocknen muss, dann mit den Geschirrtüchern, wobei ich keinen Fisch esse. Ich habe noch Küchenrolle, aber nutze sie immer seltener. Die Hygiene ist so eine Sache. Ich hatte mal eine interessante Unterhaltung mit einem Monteur für die Waschmaschine. Er sagte, dass es eigentlich schlimm sei, dass wir keine Kochwäsche mehr waschen, denn erst bei 95 Grad sterben tatsächlich alle Keime, Bakterien, Viren und Pilze zuverlässig ab. Aus diesem Grund sollte eine Waschmaschine regelmäßig auch mal in diesem Programm durchlaufen, denn in Waschmaschinen sammeln sie Keime etc. Da wir in unserer Gegend extrem hartes Wasser haben, entkalke ich meine Maschine regelmäßig bei 95 Grad und packe auf den Tipp des Monteurs hin auch Putzlappen und Geschirrtücher mit in die Maschine. Die meisten halten es aus, wenn nicht, haben sie eigentlich im Hygienebereich keine Daseinsberechtigung.
    Liebe Grüße
    Steffi

  17. Danke, liebe Karen. Ich meinte auch, ich finde das Auswischen alleine zu unhygienisch. Ich hab halt gerne saubere Töpfe und Pfannen ohne Geschmierreste oder Gerüche im Schrank. Klar, dickes Fett würden wir auch auswischen mit Küchenpapier oder kochend Wasser drauf und danach in die grüne Tonne. 😉
    Wir bereiten aber idR kaum sehr Fettiges oder stark Gebratenes, auch kein Fleisch oder Fisch in der Pfanne zu, höchstens Ei, das jedoch so gut wie ohne Fett der besseren Verträglichkeit wegen.

    Auskochen müsste man die Tücher aber nicht unbedingt. Es wird auch bei 40 Grad sauber! In der Kochwäsche schrumpfen sie nur. 😉
    Beim Waschprozess geht es um die Keim-Reduzierung durch den Spülvorgang. Danach trocknen sie, da halten sich kaum Keime dran!
    Und wer die Wäsche noch in der Sonne trocknen kann, um so besser, denn die ☀ wirkt sich keimtötend aus mit ihrer harten Strahlung.

    Liebe Grüße
    Sara

  18. Ich nutze beides, Küchenrolle mit Vorliebe, besonders für Gemüse und Obstreste, und zum Spülen Schwammtücher, die ich aber auch ewig schon bei 60 Grad wasche.
    Allerdings habe ich weiße Schwammtücher…
    Egal, ich mag beides und möchte auf die Küchenrolle nicht verzichten.
    Ist halt schneller und praktischer, auch wenn das Schwammtuch ein wenig umweltfreundlicher ist.
    Lieben Gruß
    Nicole

  19. Liebe Karen,
    Ich habe Schwammtücher “immer schon” gewaschen und verwendet, bis sie auseinander gefallen sind. Mache ich übrigens nach wie vor mit unseren Restbeständen. Inzwischen habe ich aber die Bambus-Küchenrolle für mich entdeckt. Kennst du die? Z.B. von hier: https://www.oeko-bio-logisch.de/Neue-Produkte/Kuechenrolle-Bambus.html?gclid=EAIaIQobChMIqNeYlNix4QIV0eWaCh1uXAbPEAQYAyABEgK84_D_BwE
    Die hat man also so sponten zur Hand wie eine Küchenrolle, sie ist im trockenen Zustand saugfähiger als ein schwammtuch und ich verwende sie u.a. auch so, wie ich früher Küchenrollen verwendet habe: Als “längste Serviette der Welt” und als “ich brauch mal schnell ein Taschentuch”! Nur eben jetzt als waschbares Tuch – sie sind übrigens sehr weich zur Nase ;-). Ich wasche sie nicht nur bei 40 Grad, wie vom Hersteller angegeben, sondern wenn notwendig auch bei 60. Einzig und allein zum Abtupfen von Fleisch verwendet Herr Rostrose noch (Recycling-Öko)-Papierküchenrolle…
    Alte Küchensofftücher haben wir auch noch einige, leider werden sie schon weniger und die neuen mag ich gar nicht, die sind viel zu oft nicht wirklich saugfähig…
    Herzliche Rostrosengrüße,
    Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2019/04/thailand-reisebericht-teil-12-zwei-tage.html

    1. Liebe Traude,
      ganz herzlichen Dank für den Tipp / Link zu den Bambustüchern. Die kenne ich tatsächlich noch nicht. Ich tipple morgen mal zum Unverpacktladen rüber, evtl. hat er die da. Die neuen Stofftücher sind nicht mehr das, was sie früher mal waren 🙂
      Liebe Grüße
      Karen

  20. Bei mir hat die Küchenrolle auch schon lange ausgedient, daher suche ich auch immer wieder nach neuen Alternativen. Die Öko-Schwammtücher finde ich toll und kannte ich bisher auch noch nicht. Mir ging es ähnlich wie dir, ich wusste auch nicht dass man sie waschen kann und hielt sie für ein überflüssiges Wegwerfprodukt… aber so…
    In der Küche liebe ich derzeit gestrickte Geschirrtücher und Putzlappen aus Baumwollgarn. Die fühlen sich so herrlich an, sind saugstark und sehen dazu noch edel aus – da macht das Abspülen ausnahmsweise mal Spaß 😉

    1. Liebe Lea,
      ich habe EINEN einzigen selbst gehäkelten Spülschwamm aus Baummwollgarn weil ich so eine Handarbeitsniete bin 😉
      Liebe Grüße
      Karen

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